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Meine Heilungsgeschichte – In Dankbarkeit zu Jesus meinem Heiler

 

Vor 13 Jahren wurde bei mir eine Mutation in den Zellen namens JAK2 diagnostiziert. Es ist eine sehr seltene Art von Krankheit im Knochenmark, die sich in der Zukunft zu einer Leukämie entwickelt hätte. Die Mutation führte dazu, dass mein Knochenmark kein Blut mehr produzierte, das alternativ in meiner Milz produziert wurde und die Milz größer werden ließ. Die Erkrankung wurde von meinem Hausarzt gefunden und diagnostiziert. 12 Jahre lebte ich damit und hatte keine Probleme oder Verletzungen oder Müdigkeit und ich arbeitete wie ein Ochse in der Kirche. Niemand ahnte, dass etwas mit mir nicht stimmte. Aber ich habe meine Blutwerte alle 3 Monate in einer onkologischen Klinik in Bonn kontrollieren lassen.

Am 21. Dezember 2018 erhielt ich einen Anruf von der Uni-Klinik in Bonn, dass ich 6 Monate Zeit hätte, um eine wichtige Entscheidung zu treffen: Entweder nichts zu tun und im Jahr 2021 an Leukämie zu sterben oder eine Stammzelltransplantation durchzuführen, mit einer Überlebenschance von 33%.

Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich mit der Angst vor dem Tod gefangen genommen wurde. Zwei Wochen lang wurde ich von dieser Angst versklavt. Und dann befreite mich Jesus durch sein Wort von Philipper 1:21 - „Sterben ist Gewinn!“ Ich brauche den Tod nicht zu fürchten und Jesus wird mir trotzdem helfen, diese Phase zu überleben, damit ich ihm im Reich Gottes dienen kann.

 

„ Deshalb bin ich auch davon überzeugt, dass ich weiterleben werde und euch allen erhalten bleibe. Dann will ich euch helfen, damit euer Glaube wächst und eure Freude auf diese Weise noch größer wird.“  Philipper 1:25

 

Seitdem bin ich frei von der Angst vor dem Tod, obwohl noch viele Nöte auf mich warteten. Lob sein Ihm!

Frei von Angst, hatte ich Zeit, meine seltene Krankheit zu studieren und besuchte 5 Professoren in Deutschland. Ich entschied mich für den Einzigen, der über Heilung sprach und mich ermutigte, mein Leben nicht in die Hand eines Professoren zu legen, sondern in die Hände Gottes. Also habe ich die Leitung unserer Kirche in die Hände meiner wunderbaren jungen Pastoren und Leiter übertragen und bin zu Prof. Dr. Kröger in die UKE in Hamburg gegangen und habe am 17. Juli 2019 die Stammzell-Transplantation durchführen lassen.

 

Ich blieb 5 Wochen in der Klinik in Hamburg und blieb 4 Monate bei meinem Onkel Georg in Hamburg und habe die Nachsorge in der UKE Hamburg durchführen lassen. Die größte Gefahr besteht darin, an dem neuen Knochenmark des Spenders zu sterben. Also betete ich jeden Tag: „Jesus, du hast mich geheilt.“ Und Knochenmark: „Heile mich, zerstöre meine Feinde und töte mich nicht.“ ☺

Kurz danach bestätigte meine Ärztin in der UKE, nach einer Knochenmarks-Punktion: „Ich habe keine JAK2-mutierten Zellen mehr gefunden: Ihr neues Knochenmark hatte sie alle zerstört!“ - Lob und Preis sei Jesus! Ich habe in meinem Knochenmark, das seit 13 Jahren tot und trocken war, ein neues Knochenmark! Blut wird dort, wie in meiner Kindheit, produziert! Gott belebt die toten Knochen wieder!

 

„Gott fragte mich: »Du Mensch, können diese Gebeine je wieder lebendig werden?« Ich antwortete: »HERR, mein Gott, das weißt du allein!« Da sagte er zu mir: »Sprich zu diesen dürren Knochen und fordere sie auf: Hört, was der HERR euch sagt: Ich bringe Geist in euch zurück und mache euch wieder lebendig! Ja, das verspreche ich, Gott, der HERR.“ Hesekiel 37:3-5

 

Ende Oktober 19 kehrte ich mit 20 kg Gewichts-Verlust zu meiner Frau Claudia nach Bonn zurück. Ich hatte meine Kraft verloren. Aber Gott sei Dank wurde ich jeden Monat stärker. Und ich arbeite jetzt seit dem 1. April zu 100% in meinem alten Job als in der Kirche! Ich fühle mich jetzt besser und stärker als vor der Transplantation. Ich habe nun 315 Tage überlebt, ohne von meinem Knochenmark getötet zu werden. Ich habe die Therapie medizinisch gesehen in 3 Jahren komplett überlebt. Wenn ich im Glauben Jesu spreche, bin ich geheilt und schaue ohne Angst und voller Freude in die Zukunft! Gott ist gut!

Ich liebe euch alle. Ich liebe meine Familie in Bonn und in Hamburg so sehr!

 

Ich bin dankbar für meine Spenderin, die mit 18 Jahren DKMS Spenderin geworden ist. Ich bin beeindruckt, dass junge Menschen solche Verantwortung für andere Menschen tragen und Leben retten! Vielen Dank, allen Spendern da draußen!

 

An erster Stelle möchte ich Jesus meinem Herrn danken! Er ist unser Herr, Erlöser und Heiler! Alle Anbetung und aller Ruhm gehört Jesus allein!

 

„Christus hat unsere Sünden auf sich genommen und sie am eigenen Leib zum Kreuz hinaufgetragen. Das bedeutet, dass wir für die Sünde tot sind und jetzt leben können, wie es Gott gefällt. Durch seine Wunden hat Christus euch geheilt.“ 1.Petrusbrief 2:24

 

Mario Wahnschaffe

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