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Ist der Himmel nur eine Erfindung der Kirche?

nachzusehen unter: https://www.youtube.com/watch?v=FRLcAQk_6Bs

 

„Tatsächlich aber ist Christus als Erster von den Toten auferstanden. So können wir sicher sein, dass auch die übrigen Toten auferweckt werden. Der Tod ist durch die Schuld eines einzigen Menschen in die Welt gekommen. Ebenso kommt auch durch einen Einzigen die Auferstehung. Wir alle müssen sterben, weil wir Nachkommen von Adam sind. Ebenso werden wir alle zu neuem Leben auferweckt, weil wir mit Christus verbunden sind.“

1.Korintherbrief 15:20-22

 

„Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der vorige Himmel und die vorige Erde waren vergangen, und auch das Meer war nicht mehr da. Ich sah, wie die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkam: festlich geschmückt wie eine Braut für ihren Bräutigam. Eine gewaltige Stimme hörte ich vom Thron her rufen: »Hier wird Gott mitten unter den Menschen sein! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein. Ja, von nun an wird Gott selbst[1] in ihrer Mitte leben.“

Offenbarung 21:1-3

01 Imagine!

John Lennon hat 1971 seinen Welthit „Imagine“ rausgebracht, in dem es heißt: „Imagine there’s no heaven!“ In dem Song träumt er von einer Gesellschaft, die frei von Religionen und Glaube ist. Er schrieb diesen Song, da die Religionen so viel Tod und Verderben über die Welt gebracht hatten.

 

Christopher Hitchens, ein bekannter Atheist, hat über den Himmel folgendes geschrieben:

„Der Himmel ist ein ewiges Gefangenenlager, eines herrschsüchtigen Gottes, wo wir gezwungen sind zur ewigen Anbetung.“

 

Neben Hitchens gibt es weitere Vorstellungen vom Himmel:

    • Wir werden ewig auf einer Wolke schweben
    • Wir werden Harfe spielen

 

Karl Marx schrieb:

„Es gibt keine bessere Welt. Es gibt nur diese. Wenn wir nicht erkennen, werden wir nichts gegen die gegenwärtige Ungerechtigkeit tun.

 

Lenin schrieb:

"Lasst uns im heute leben! Lasst uns diese Welt zu einem besseren Ort machen. Himmlisch gesinnte Menschen zerstören diese Welt."

 

02 Jesus, der Erste aus den Toten

Jesus ist von den Toten auferstanden! Damit feiern wir an Ostern die machtvollste Tat der gesamten Geschichte! Dennoch berichtet und prophezeit 1.Kor.15:20, das Jesus Christus der Erste ist! In der Elberfelder Übersetzung heißt es: „der Erstling der Entschlafenen“. Der Begriff Erstling stammt ursprünglich aus der jüdischen Bibel. Seine Bedeutung zielt auf die ersten Früchte der Ernte ab. Die damaligen Bauern brachten die Erstlinge aus Dankbarkeit zu Gott, in der Hoffnung auf eine reiche Ernte! Das Großartige ist also die Auferstehung, aber Paulus sagt, dass dies erst der Anfang von etwas noch Größerem ist! Jesus ist der Erste von Milliarden von Menschen, die ihm nachfolgen und ein Auferstehungsleben leben.

Das Auferstehungsleben in Christus hat zwei Dimensionen: Wir werden alle körperlich sterben, aber unsere Seele, unser Geist wird bei Gott sein und ewig leben.

„Ich habe Lust, abzuscheiden und bei Christus zu sein, denn es ist weit besser.“ Philipperbrief 1:23

 

Doch das Beste kommt noch: Wenn Jesus wiederkommt wird auch dein Körper wieder von den Toten auferweckt.

„Der Herr selbst wird herab kommen vom Himmel und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen!“   1.Thessalonicher 4:16

 

Und wir die wir noch leben, werden entrückt und allezeit beim Herrn sein.

Doch was machen wir denn eine Ewigkeit lang im Himmel?  Was werden wir in Ewigkeit tun?

    • Liebevolle Gemeinschaft untereinander
    • Leckeres Essen
    • Zusammen wohnen
    • Kein spirituelles oder digitales illusionäres Happening, sondern Live!

 

„Dann befahl mir der Engel: »Schreib: ›Glücklich, wer zum Hochzeitsfest des Lammes eingeladen ist!‹«“  Offenbarung 19:9

„Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein. Ja, von nun an wird Gott selbst in ihrer Mitte leben.“  Offenbarung 21:3

„Nun zeigte mir der Engel den Fluss, in dem das Wasser des Lebens fließt. Er entspringt am Thron Gottes und des Lammes, und sein Wasser ist so klar wie Kristall. An beiden Ufern des Flusses, der neben der Hauptstraße der Stadt fließt, wachsen Bäume des Lebens. Sie tragen zwölfmal im Jahr Früchte, jeden Monat aufs Neue. Die Blätter dieser Bäume dienen den Völkern zur Heilung.“   Offenbarung 22:1,2

 

Der auferstandene Jesus ermutigt die hoffnungslosen Jünger und hat mit ihnen Gemeinschaft und isst mit ihnen.

Hast Du schon mal Urlaub mit Deiner Familie oder guten Freunden gehabt, das beste Essen gegessen und glückliche Stunden verbracht? Heilung erlebt und Trost für alle Deine inneren oder äußeren Wunden? Und Dir dabei ganz still gewünscht, dass die Zeit stehen bleiben möge und dieser Moment nicht vergeht, sondern ewig weitergehen möge? Dieses Gefühl ist die leise Musik des Himmels, von der C.S. Lewis schreibt. Einer fernen Musik, die eine tiefe Sehnsucht in uns erweckt. Das ist der Himmel!

 

03 Der Himmel will auf die Erde! 

Viele Menschen werfen den Christen folgende Dinge vor:

    • Ihr seid weltfremd
    • Ihr interessiert Euch nicht für die Nöte dieser Welt
    • Ihr lebt in Eurer Parallelwelt, die ihr Himmel nennt

 

Doch das Gegenteil ist der Fall:

„Ich sah, wie die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkam: festlich geschmückt wie eine Braut für ihren Bräutigam. Eine gewaltige Stimme hörte ich vom Thron her rufen: »Hier wird Gott mitten unter den Menschen sein! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein. Ja, von nun an wird Gott selbst in ihrer Mitte leben. Er wird ihnen alle Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid, keine Klage und keine Schmerzen; denn was einmal war, ist für immer vorbei.“ Offenbarung 21:2-4

 

Der Himmel will diese Erde mit seinem Strom des Lebendigen Wassers, des Friedens und der Heilung. durchfluten.

 

Warum ist das Christentum durch alle Jahrhunderte hindurch von Anbeginn an so rasant gewachsen? Und das in einer antichristlichen Atmosphäre?

Rodney Stark ist in seinem Buch „The Rise of Christianity“ dieser Frage nach gegangen. Dort beschreibt Er die Situation in Rom. Zwei Pandemien haben Rom im Jahre 165 und 251 n.Chr. heimgesucht. Sie überschatteten die große Metropole Rom. Die reichen Bürger konnten aus der Stadt fliehen. Väter ließen die eigenen Kinder und Familien zurück, um ihr eigenes Leben zu retten. Selbst der große Begründer der klassisch europäischen Medizin verlässt aus Furcht, Schrecken und aufgrund der hohen Todesrate die Stadt. Nur eine Gruppe blieb zurück um zu helfen: Die Nachfolger Jesu, die sogenannten Christen. Sie pflegten die schwachen Christen, wie die alleingelassenen Heiden (Nicht-Christen). Dabei nahmen sie viele Risiken auf sich, steckten sich an und starben. Umso mehr erschien ihr Licht, wenn Menschen geheilt wurden. Durch ihr großes Engagement waren sie mit Abstand die beliebtesten Bürger in ganz Rom. Außerdem fanden unglaublich viele Menschen durch ihre Liebe, Hilfsbereitschaft und ihren Mut zum Glauben an Jesus Christus. Damit waren sie Menschen, die den Himmel im Herzen trugen und diesen in eine leidende Welt hineintrugen. John Lennon singt: Imagine, there is no Heaven! So würde die Welt ein besserer Platz sein.

Warum sollte ich mein Leben riskieren für andere Menschen, statt es zu retten? Die Himmelsgesinnung der Christen war ihr kostbarstes Gut! Das Wissen um den Himmel gab ihnen den Grund, ihr Leben zu riskieren für wildfremde Menschen, für Heiden, die sie hassten und verfolgten. Warum sollte ich alles hingeben für meinen Nachbarn, den ich nicht kenne? Es ist das Wissen um eine kommende Herrlichkeit, die schwerer ist, als jedes irdisches Leid.

 

Warum sprechen wir heute am Auferstehungssonntag über den Himmel? Was ist Dein Bild der Zukunft? Wie sieht Dein Leben nach dem Tod aus? Für viele ist dieses Leben alles, was es auf Erden gibt. Aus diesem Grund halte ich krampfhaft an allem fest, will an meinem Recht festhalten und kann nicht loslassen. Ich will und muss mich rächen.

 

Wenn Du voller Erwartung auf den Himmel bist, trägst Du diesen Strom des lebendigen Wassers schon in Dir. Du interessierst Dich mehr um das Wohl der anderen als um Dein eigenes Wohl. Die Gesinnung des Himmels nimmt Dir den Druck, für dein eigenes Wohlbefinden einzustehen. Du kannst einen perfekten Partner haben, einen perfekten Job, Du kannst vollständig gesund sein, usw. und doch bist du unzufrieden, undankbar und mürrisch.

 

Johannes schrieb sein Buch (die sogenannte „Offenbarung“) an die verfolgten Christen unter Kaiser Domitian. Sie wurden während seiner Herrschaft zu Hunderten gekreuzigt und als brennende Fackeln in den Kollossäen gefoltert und ermordet. Die Christen erlebten unbeschreibliches Leid. Doch was schrieb Johannes um sie in ihrem Leid zu ermutigen, dass sie diese schreckliche Zeit überleben und durchstehen? Er gab ihnen die Vision und die Hoffnung des Himmels!

Menschen gehen verschieden durch Zeiten des Leides:

    • Manche zerbrechen daran
    • Andere gehen voller Hoffnung und voller Glauben hindurch.

 

Was war an den Christen in Rom anders als bei den vielen anderen römischen Staatsbürgern, die geflohen waren? Die Sicht auf die Zukunft!

Was glaubst Du über Deine Zukunft?

    • Dass alles in Zerstörung und Vergessenheit versinkt?
    • Oder an den Himmel? Ein neues Leben in Ewigkeit?
    • Alles was Du jetzt tust, zählt für die Ewigkeit

 

Fragen:

Was ist Dein Bild von der Zukunft?

Wofür lohnt es sich zu leben und zu sterben?

Was gibt Dir Kraft in Zeiten des Leidens?

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