Jesus -Wir haben seine Herrlichkeit gesehen! Joseph – Jesu Herrlichkeit ist mit uns! – Mobin Zeitler
Jesus -Wir haben seine Herrlichkeit gesehen! Joseph – Jesu Herrlichkeit ist mit uns! – Mobin Zeitler
Joseph – Jesu Herrlichkeit ist mit uns!
(Matthäus 1,18–25)
18 „Und so wurde Jesus Christus geboren: Seine Mutter Maria war mit Josef verlobt.
Noch bevor sie geheiratet und miteinander geschlafen hatten, erwartete Maria ein
Kind. Sie war vom Heiligen Geist schwanger geworden.
19 Josef war ein Mann, der sich an Gottes Gebote hielt; er wollte Maria aber auch
nicht öffentlich bloßstellen. So überlegte er, die Verlobung stillschweigend aufzulösen.
20 Noch während er darüber nachdachte, erschien ihm im Traum ein Engel des Herrn
und sagte: ›Josef, du Nachkomme Davids, zögere nicht, Maria zu heiraten! Denn das
Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.
21 Sie wird einen Sohn zur Welt bringen; den sollst du Jesus nennen (›Der Herr
rettet‹). Denn er wird die Menschen seines Volkes von ihren Sünden befreien.
22‹ Dies alles geschah, damit sich erfüllte, was der Herr durch seinen Propheten
vorausgesagt hatte:
23 ›Die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen. Den wird
man Immanuel nennen.‹ – Immanuel bedeutet ›Gott ist mit uns‹.
24 Als Josef aufwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm aufgetragen hatte, und
heiratete Maria.
25 Er schlief aber nicht mit ihr bis zur Geburt ihres Sohnes. Josef gab ihm den Namen
Jesus.“ (Matthäus 1,18–25)
Wer War Joseph?
I. Juristisch
II. Persönlich
III. Geistlich
I. Wer war Joseph juristisch?
– Matthäus 1 erklärt uns, wie Gott Mensch wird.
– Laut Matthäus 1,18 ist Jesus nicht von einem irdischen Vater gezeugt worden,
sondern vom Heiligen Geist (kein biologischer Vater).
– Gleichzeitig brauchte Gott in seinem Plan – um Jesus uns nahe zu bringen als
Mensch – Joseph als juristischen Vater.
– Laut vorhergesagter Prophezeiung musste Jesus aus dem Stamm Davids kommen
→ aus der davidischen Linie → Joseph war aus dem Stamm David (Matthäus 1,1–
16).
– In der jüdischen Rechtskultur gilt: Der Namensgeber des Kindes ist der Vater (ein
rechtlicher Akt der Vaterschaft).
– Joseph war also juristischer und rechtlicher Vater von Jesus.
Erläuterung:
Adoption → Name Zeitler
Stammbuch → offizielles Mitglied der Stammfamilie Zeitler aus Wien
Rechtlich → alle Rechte und Pflichten eines Kindes
Identität → neuer Geburtsname → Mobin geb. Zeitler in Teheran
II. Wer war Joseph persönlich?
– Matthäus 1,18: Joseph war Marias Verlobter.
– Matthäus 1,19: Joseph war gerecht (ELB).
– Matthäus 1,19: Joseph glaubte damals an Datenschutz & Schweigepflicht (auf
Deutsch: Er war korrekt).
– Matthäus 1,19: Joseph war mitfühlend und rücksichtsvoll.
– Matthäus 1,20: Joseph war reflektiert und überlegt handelnd (Während er darüber
nachdachte…)
– Joseph war ein Mann mit Charakter und geistiger Reife.
Love Story
Stellt euch vor, Joseph sitzt im Ehevorbereitungskurs bei Pastor Mario Wahnschaffe:
„11 Gründe, warum man nicht heiraten soll!“
Er ist noch nicht verheiratet, aber verlobt und schwer verliebt – das heißt: Er hat den
Ring bereits überreicht. Egal, wie viel Karat der Ring hatte, komm Schatz 18 Karat, für
dich sogar 21 Karat. er hat sich zu Maria verpflichtet, er ist Gerecht, mitfühlend,
rücksichtsvoll, sogar Glaubt an Datenschutz und Schweigepflicht.
„Bester Mann to make the future“.
III. Wer war Joseph geistlich?
Matthäus 1,21 – Joseph bekommt einen Auftrag / Befehl:
„Sie wird einen Sohn zur Welt bringen; den sollst du Jesus nennen (›Der Herr rettet‹).
Denn er wird die Menschen seines Volkes von ihren Sünden befreien.“
(Matthäus 1,21)
Matthäus 1,22 – Joseph befindet sich im Gottestiming:
Prophezeiung etwa 700 Jahre vor Christus durch den Propheten Jesaja:
„Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird
schwanger werden und einen Sohn gebären und wird seinen Namen Immanuel
heißen.“
(Jesaja 7,14 ELB)
Joseph war Vorbild in 3 Dimensionen
I. Joseph war Vorbild im Beruf.
II. Joseph war Vorbild in der Familie.
III. Joseph war Vorbild im Gehorsam.
I. Joseph war Vorbild im Beruf
Matthäus 13,55 – Joseph lebt den Vorbildcharakter vor Jesus:
Joseph hat als Zimmermann gearbeitet und saß nicht zu Hause vor dem Fernseher, um
Super Bowl zu schauen und Hartz IV zu empfangen. Er hat sogar den Beruf an Jesus
weitergegeben.
„Ist dieser Jesus nicht der Sohn des Zimmermanns?“ (Matthäus 13,55)
Markus 6,3 – Joseph gibt das Vorbild weiter an Jesus:
„Ist dieser Jesus nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria …?“ (Markus 6,3)
Joseph war nicht nur auf dem Papier Vater, sondern ein echtes Vorbild für Jesus.
II. Joseph war Vorbild in der Familie
Joseph respektierte Gottes Ordnung als Mann.
– Er hat auf Befehl des Herrn Verantwortung getragen für Maria (als Ehemann) und
Jesus (als rechtlicher Vater).
– Joseph stand in Gottes Augen in der richtigen Ordnung der Familie – als Verlobter
und später als Ehemann Marias.
– In Ägypten sagte er nicht: „Schatz, geh du voran, ich komme später!“ Nein – er
übernahm die verantwortungsvolle Rolle in der Familie als Mann.
– Joseph respektierte Gottes Ordnung als Ehemann und Vater und übernahm die
absolute Verantwortung und gab der Familie Schutz und Sicherheit.
Lukas 2,41–42 – Joseph gibt der Familie Orientierung:
– Joseph war mit der Familie (Maria und Jesus, als er 12 Jahre alt war) zum Passafest
nach Jerusalem gereist.
Er dachte nicht: „Wie schön, endlich wieder Osterferien oder Pfingstferien. Lass uns ein
Ticket nach Mallorca buchen, Sonnenbaden und Cocktails trinken.“
Er sorgte als Hausherr dafür, der Familie geistliche Richtung zu geben.
„Jahr für Jahr besuchten Josef und Maria das Passahfest in Jerusalem. Als Jesus zwölf
Jahre alt war, gingen sie wie gewohnt dorthin und nahmen ihn (Jesus) mit.“
(Lukas 2,41–42)
III. Joseph war Vorbild im Gehorsam
– Matthäus 1,24 – Joseph war gehorsam:
„Als Josef aufwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm aufgetragen hatte, und
heiratete Maria.“ (Matthäus 1,24)
– Joseph zeigt in Matthäus 1 & 2 Gehorsam gegenüber Gottes Auftrag:
• Matthäus 1,24: Er nimmt Maria zu sich (Erfüllung der Prophezeiung
Jesaja.7,14).
• Matthäus 2,14: Er flieht nach Ägypten (Erfüllung der Prophezeiung Hosea
11,1).
• Matthäus 2,23: Er kehrt nach Nazareth zurück (Erfüllung der Prophezeiung
Jesaja 11,1).
Joseph war kein Lückenfüller, sondern Erfüller der Prophezeiungen Gottes.
Joseph war voller Charisma und offen für Gottes Geist – er hatte Begegnungen mit
dem Engel des Herrn. Gleichzeitig war er ein Mann mit Charakter – dem Charakter
von Gehorsam und Glauben.
Ohne alles zu verstehen, nannte er seinen Namen Jesus. (Matthäus 1,24–25)
Ich glaube, Joseph, der Verlobte Marias, hätte im Ehevorbereitungskurs bei Pastor Mario
ein großes „GO“ bekommen.
Lukas 2,41–50 – Lernen von Gehorsam
Die Frucht des Gehorsams von Joseph führt dazu, dass Jesus nicht nur seinem
himmlischen Vater gehorsam war, sondern auch als Mensch Gehorsam zu Hause
lernte.
• Jesus war 12 Jahre alt.
• Die Familie war zum Passafest nach Jerusalem gereist.
• Auf dem Rückweg dachten Joseph und Maria, Jesus sei bei der Reisegruppe.
• Als sie merkten, dass er fehlte, gingen sie zurück nach Jerusalem.
• Nach drei Tagen fanden sie ihn schließlich im Tempel, mitten unter den Lehrern, wie er ihnen
zuhörte und sie fragte (Lukas 2,46).
„48 Die Eltern waren fassungslos, als sie ihn dort fanden. »Kind«, fragte ihn Maria, »wie konntest du uns
nur so etwas antun? Dein Vater und ich haben dich überall verzweifelt gesucht!«
49 »Warum habt ihr mich gesucht?«, erwiderte Jesus. »Habt ihr denn nicht gewusst, dass ich im Haus
meines Vaters sein muss?«
50 Doch sie begriffen nicht, was er damit meinte.
51 Dann kehrte Jesus mit seinen Eltern nach Nazareth zurück, und er war ihnen gehorsam. Seine
Mutter aber dachte immer wieder über das nach, was geschehen war.“ (Lukas 2,48–49.51)
Schlusswort
Joseph nennt das Kind auf Befehl des Engels des Herrn Immanuel – ohne ganz zu
verstehen, dass er den Retter der Welt in seine Familie aufgenommen hat.
„… sie werden seinen Namen Immanuel heißen“, was übersetzt heißt: Gott mit uns.
(Matthäus 1,23)
Die Frucht des Gehorsams von Joseph zeigt sich in Jesus:
6 „Obwohl er in jeder Hinsicht Gott gleich war, hielt er nicht selbstsüchtig daran fest, wie
Gott zu sein.
7 Nein, er verzichtete darauf und wurde einem Sklaven gleich: Er wurde wie jeder andere
Mensch geboren und war in allem ein Mensch wie wir.
8 Er erniedrigte sich selbst noch tiefer und war Gott gehorsam bis zum Tod, ja, bis zum
schändlichen Tod am Kreuz.
9 Darum hat ihn Gott erhöht und ihm den Namen gegeben, der über allen Namen steht.“
(Philipper 2,6–9)
Unser Herr und Heiland Jesus Christus Segne uns alle, Amen