ICB Int Ministry Training – Grundlagen der Erlösungslehre Teil 1 Mario Wahnschaffe – Mobin Zeitler Deutsch Farsi

Mario Wahnschaffe

28. Januar 2026
52 Minuten

ICB Int Ministry Training – Grundlagen der Erlösungslehre Teil 1 Mario Wahnschaffe – Mobin Zeitler

Kultur-kontextuelle Evangelisation
„Gut kommunizieren“ ist in unserer international geprägten und postmodernen Gesellschaft der Schlüssel zur Verkündigung des Evangeliums. Das gilt für evangelistische Gespräche mit Internationalen sowie auch mit Deutschen. Für alle Gespräche, in denen wir Menschen mit dem Evangelium in Berührung bringen wollen, ist die oberste und erste Priorität, die Welt des anderen zu verstehen und ihn mit Gottes Augen zu sehen.
Zur Kommunikation gehören:
• zwei Augen
• zwei Ohren
• ein Mund
Die „Zwei Augen-“ oder die „Gebetsphase“
Bevor wir ein Gespräch beginnen, beten wir.
Während des Gesprächs bleiben wir geistlich offen für Impulse von Gott unser Assistent betet innerlich mit und segnet den Gesprächspartner.
In dieser Phase öffnen wir uns für Gottes Gedanken und Gefühle über einen Menschen und trennen uns von unseren eigenen Vorurteilen und Mutmaßungen über Menschen.
4.2.2 Die „Zwei Ohren-“ oder die „Identifizierungsphase“
Bei der Identifikationsphase möchte man vor allen Dingen:
• das Weltbild des anderen kennenlernen
• den Glauben (oder den Unglauben) des anderen verstehen
• die Träume des anderen wissen
• die Probleme und Ängste des anderen erfassen
 kurz: Man möchte soweit es möglich ist, eine persönliche Beziehung zu dem anderen herstellen. Dadurch fühlt sich das Gegenüber gewürdigt und öffnet sich für Dich und Deine Botschaft.
Das Wichtige in der Identifizierungsphase ist, dass wir Fragende bleiben und niemals zulassen, dass wir uns von Vorurteilen oder Mutmaßungen leiten lassen.
In der Identifizierungsphase versuchen wir nicht, Gott zu verteidigen, sondern das Herz unseres Gesprächspartners zu erforschen und seinen Schmerz zu berühren.
Biblische Beispiele für die Identifikationsphase sind die Predigten der Apostel in der Apostelgeschichte. Die Hauptaussage war immer: Jesus Christus, gekreuzigt und auferstanden.
Ihre Hörer waren immer andere Gruppen:
Apostelgeschichte 2:14-36 Juden Viele Belege aus dem alten Testament
Apostelgeschichte 10:25-43 Gottesfürchtige Gott nimmt jeden Menschen unabhängig seiner Herkunft an
Apostelgeschichte 14:8-20 Götzenanbeter Schöpfungsbotschaft
Apostelgeschichte 17:22-34 Philosophen „Der unbekannte Gott“ (das Dichterzitat)
Quelle: „EINE INTERNATIONALE GEMEINDE BAUEN“ VON MARIO WAHNSCHAFFE, S.32-37
Bestellen: https://www.mariowahnschaffe.de/produkt/eine-internationale-gemeinde-bauen-von-mario-wahnschaffe?fbclid=IwY2xjawPmnctleHRuA2FlbQIxMABicmlkETB1VklXeEt5Vk5LN2tRRUh4c3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHnVq7M56Vm0jOvDzxz9wY_hs7bPkhnU9qgf_LbzQCZsdwBcmRLV0Ew-WlrYH_aem_JtKFK9YzdSqXqvDkO668cQ


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