μετάνοια – metanoia: Teil 5. Ein Erneuertes Denken ist ansteckend! – 1.Thes. 1,2-7 Mario Wahnschaffe
Siehe! Ich mache alles neu! – Offenbarung 21,5 – Losung 2026
μετάνοια – metanoia: Ein neues Denken!
Mario Wahnschaffe
Teil 5. Ein Erneuertes Denken ist ansteckend! – 1.Thessalonicher Brief 1,2-7
„Wir danken Gott allezeit für euch alle, indem wir euch erwähnen in unseren Gebeten und unablässig
3 vor unserem Gott und Vater an euer Werk des Glaubens gedenken und die Bemühung der Liebe und das Ausharren ⟨in⟩ der Hoffnung auf unsern Herrn Jesus Christus[2];
4 und wir kennen, von Gott geliebte Brüder, eure Auserwählung;
5 denn unser Evangelium erging an euch nicht im Wort allein, sondern auch in Kraft und im Heiligen Geist und in großer Gewissheit; ihr wisst ja, als was für Leute wir um euretwillen unter euch auftraten.
6 Und ihr seid unsere Nachahmer geworden und die des Herrn, indem ihr das Wort in viel Bedrängnis mit Freude des Heiligen Geistes aufgenommen habt,
7 sodass ihr allen Gläubigen in Mazedonien und in Achaja zu Vorbildern geworden seid.“
1.Thessalonicher Brief 1,2-7
Myles Munroes Konzept des „erneuerten Denkens“ beschreibt die Transformation des eigenen Denkens durch die Ausrichtung der Gedanken an Gottes Wahrheit. Dies beinhaltet das aktive Ersetzen negativer, weltlicher Denkweisen durch eine zielgerichtete, auf Gott ausgerichtete Perspektive. Dieser Prozess wird durch die beständige Auseinandersetzung mit Gottes Wort, Gebet und Selbstreflexion erreicht und führt zu einem widerstandsfähigeren, friedvolleren und erfüllteren Leben. Es ist ein kontinuierlicher Prozess der Erneuerung des Denkens, um die eigene wahre Identität zu erkennen und das volle Potenzial zu entfalten.
Gott macht alles neu!
Er schenkt uns ein neues Denken! – Inmitten von erschwerten Umständen!
3 Schritte um ein „ansteckendes“ Vorbild zu werden
– 1. Die verfolgten Thessalonicher wurden die Nachahmer von Paulus
– 2. Dann wurden sie die Nachahmer von Jesus
– 3. Dann wurden sie zu Vorbildern für andere
- Nachahmer des Herrn
Neues Denken durch Ausrichtung auf Gott, nicht auf Menschen
„Übrigens nun, Brüder, bitten und ermahnen wir euch in dem Herrn Jesus, da ihr ja von uns ⟨Weisung⟩ empfangen habt, wie ihr wandeln und Gott gefallen sollt – wie ihr auch wandelt –, dass ihr ⟨darin noch⟩ reichlicher zunehmt.“
1.Thessalonicher 4,1
Nicht die Ablehnung macht Dich klein, sondern der Umgang damit!
Die Gemeinde in Thessalonich hat vor 2000 Jahren, die gleiche Problematik gehabt, wie die Kirche heute:
- Sie wurde von der Gesellschaft abgelehnt, ausgegrenzt und angefeindet
- Dadurch lag die Gefahr nahe, dass Kirche ihre anfängliche Begeisterung und Offensive verlor und sich in eine Defensivposition drängen ließ
- Kirche versuchte sich durch eine geschlossene Apologetik und durch eine ausgrenzende Moral vor der Welt zu schützen und verlor ihre missionale Kraft
- Kirche versuchte auch immer wieder relevante und einladende Kirche zu sein, stand aber immer wieder in der Gefahr, ihre Werte zu relativieren
Kirche verliert an missionaler Kraft, weil sie darüber nachdenkt, was die Gesellschaft von ihnen denkt.
Die Kraftquelle heißt: Ausrichtung auf Gott!
Missionale Gemeinde beginnt bei Gott und nicht bei den Meinungen und Bedürfnissen der Menschen.
Die ersten Jünger waren 3 Jahre lang Nachfolger Jesu: Sie versagten – erste Verfolgung. Als sie erfüllt wurden mit dem Heiligen Geist veränderte sich Ihr Denken:
Freimut statt Angst
Kühnheit das Evangelium der Versöhnung zu predigen trotz Spott
Die Kraft von Gottes Wort: Geschichte vom Wäschekorb
Bild: Wenn Du von einer Schlange gebissen wirst, läufst Du nicht der Schlange hinterher: Warum hast Du mich gebissen?
Sondern Du versuchst das Gift aus dem Körper zu bekommen.
Johannes Calvin begründet seine Forderung nach der Nächstenliebe einer missionalen Kirche durch seine Lehre der imago dei , die Ebenbildlichkeit Gottes:
„Selbst boshafte Menschen, die aus sich selbst nichts als Verachtung verdienen, sollten wir als Nachfolger Jesu behandeln, als ob sie der Herr selbst seien, weil sie sein Bild tragen.“
Calvin, Johannes – Unterricht in der christlichen Religion, Institutio Christianae
Religionis Beispiel: Mann im Altenheim
„Mit unserer Zunge loben wir Gott, unseren Herrn und Vater, und mit derselben Zunge verfluchen wir unsere Mitmenschen, die doch nach Gottes Ebenbild geschaffen sind.“
Jakobus 3,9
Menschen die auf Gott sehen, sehen ihre Welt durch Gottes Augen!
Menschen, die Gottes Sicht suchen, sehen ihre Feinde als Mitmenschen in Gottes Ebenbild
Neues Denken durch Ewigkeitsorientierung
Die Gegenwart Gottes und „mit Jesus zu wohnen und ihn anzuschauen“:
- Die Präsenz Gottes schafft „neue Autobahnen“ in unserem Gehirn – Psalm 84
- Und mein erneuertes Denken beeinflusst selbst meine „Tränen-Täler“
„Glücklich sind, die in deinem Haus wohnen. Stets werden sie dich loben. // 6 Glücklich ist der Mensch, dessen Stärke in dir ist! Gebahnte Wege sind in seinem[3] Herzen[4]! 7 Sie gehen durch das Tränental[5] und machen es zu einem Quellort.“
Psalm 84,5.6
- Vorbilder sind wichtig
Neues Denken durch Vorbilder
Beispiel: Sticker – „Don´t follow me! Follow Jesus!“
Zeugnis: Moghadishu und Flugangst
Jesus ermutigt uns ein Licht zu sein!
„Ihr seid das Licht, das die Welt erhellt. Eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet ja auch keine Öllampe an und stellt sie dann unter einen Eimer. Im Gegenteil: Man stellt sie auf den Lampenständer, so dass sie allen im Haus Licht gibt. Genauso soll euer Licht vor allen Menschen leuchten. Dann werden sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.«
Matthäus 5,14-16
„Seid meine Nachahmer, wie auch ich Christi ⟨Nachahmer bin⟩!
2 Ich lobe euch aber, dass ihr in allem meiner gedenkt und die Überlieferungen[1], wie ich sie euch überliefert habe, festhaltet.“
1.Korinther 11,1.2
Paulus war für die Thessalonicher ein Vorbild, dem sie nachahmen wollten.
Vorbilder helfen uns, Jesus nachzufolgen!
„Und ihr seid unsere Nachahmer geworden und die des Herrn, indem ihr das Wort in viel Bedrängnis mit Freude des Heiligen Geistes aufgenommen habt.“
1.Thessalonicher 1,6
Vorbilder helfen uns, ein neues Denken über Streit zu haben:
Paulus ein verletzter Leiter – Apg. 9
Abgelehnt, wurde er zum Ablehner: Apg. 15 – Trennung von Johannes Markus
Später sagte er zu Timotheus:
„Lukas ist allein bei mir. Markus nimm zu dir und bringe ihn mit dir; denn er ist mir nützlich zum Dienst.“
2.Timotheus 4,11
Neues Denken: Streit ist gut.
Es vertieft Beziehungen.
Vorbilder helfen uns konstruktiver zu streiten.
- Ansteckende Vorbilder im Leid
Neues Denken: Leid als Chance zum Wachsen erkennen
Die Thessalonicher wurden auch anderen jungen Gläubigen zum Vorbild:
„indem ihr das Wort in viel Bedrängnis mit Freude des Heiligen Geistes aufgenommen habt,
7 sodass ihr allen Gläubigen in Mazedonien und in Achaja zu Vorbildern geworden seid.“
1.Thessalonicher 1,6.7
Nicht Leiden zu vermeiden macht uns zu stärkeren Christen.
Sondern ein verändertes Denken über das Ziel von Leiden.
Die Stärkung meines Glaubens und Charakters.
Viele sagen: Ich möchte werden wie Jesus! Wirklich?
Dies hat Jesus seine Nachfolger gelehrt:
„Gedenkt des Wortes, das ich euch gesagt habe: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten.“
Johannes 15,20
Vielen sagen, wie wollen werden wie die ersten Christen!
Wirklich? Das ist es, was Paulus den ersten Christen lehrte:
„ stärkten die Seelen der Jünger und ermahnten sie, im Glauben zu bleiben, und sagten: Wir müssen durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes eingehen.“
Apostelgeschichte 14,22
Leid, wenn wir ihm begegnen mit einem erneuerten Denken, kann Deinen Charakter und Glauben stärken.
„Haltet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen[2] geratet,
3 indem ihr erkennt, dass die Bewährung[3] eures Glaubens Ausharren bewirkt.
4 Das Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und vollendet seid und in nichts Mangel habt.“
Jakobus 1,2-4