Psalm 84 – Grenzenlose Freude in Gott! Teil 5: Freude und Kraft im Tränental – Mario Wahnschaffe
ICB Predigtreihe Psalm 84
Grenzenlose Freude in Gott!
Teil 5: 08.03. Mario Freude und Kraft im Tränental
„Glücklich der Mensch, der Dich zu seiner Stärke macht, in dessen Herz gebahnte Wege sind.“ Psalm 84,6.7
„Glücklich sind, die in deinem Haus wohnen. Stets werden sie dich loben. // 6 Glücklich ist der Mensch, dessen Stärke in dir ist! Gebahnte Wege sind in seinem[3] Herzen[4]! 7 Sie gehen durch das Tränental[5] und machen es zu einem Quellort. Ja, mit Segnungen bedeckt es der Frühregen. 8 Sie gehen von Kraft zu Kraft. Sie erscheinen[6] vor Gott in Zion.“
Psalm 84,5-8
Glücklich der Mensch, der Dich zu seiner Stärke macht, in dessen Herz gebahnte Wege sind
- Echte Glaubensfundamente
- Brüchige und falsche Hoffnungen und Sicherheiten.
- Das Geheimnis von starken Wegen im Herzen.
Wie man Autobahnen und starke Gedanken etabliert.
- Echte Glaubensfundamente
Fundamente sind entscheidend!
Wer ist Deine Stärke?
Auf welchem Fundament steht Dein Leben?
Was ist Deine Zuversicht?
Sie entscheiden, ob Dein Haus bei Erschütterungen steht oder in tausend Trümmern liegt!
Doch Fundamente sind unsichtbar! – Unattraktiv
Fundamente zu legen, kostet viel Mühe. Mühe, die nicht gesehen wird!
„Jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den werde ich mit einem klugen Mann vergleichen[4], der sein Haus auf den Felsen baute; 25 und der Platzregen fiel herab, und die Ströme kamen, und die Winde wehten und stürmten gegen jenes Haus; und es fiel nicht, denn es war auf den Felsen gegründet. 26 Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, der wird mit einem törichten Mann zu vergleichen sein[5], der sein Haus auf den Sand baute; 27 und der Platzregen fiel herab, und die Ströme kamen, und die Winde wehten und stießen an jenes Haus; und es fiel, und sein Fall war groß.“
Matthäus 7,24-27
Lektion 1:
Beide Architekten waren Kirchenbesucher und hörten beide die gleiche Predigt.
Beide bauten ein Haus. Wahrscheinlich exakt das gleiche Haus: 3 Zi, Kü, Bad
Bei beiden kam die Flut!
Aber der Effekt war krass verschieden!
- Bei einem brach das Haus zusammen: Und sein Fall war groß!!!
- Bei dem anderen blieb das Haus stehen.
Ein Geheimnis!: Von außen aus gesehen! Denn alles sieht gleich aus!
Beide gehen in dieselbe Kirche!
Beide haben dasselbe Haus gebaut!
Beide erleben den gleichen Sturm!
Lektion 2:
Bei beiden kommt der Sturm und die Wellen!
Viele Kirchen predigen: Komm zu Jesus, dann hast Du keinen Sturm und keine Wellen mehr!
- Lass für Dich beten, dann wirst Du nicht krank!
- Zahl Deinen Zehnten, dann wirst du nie arm!
- Bete im Glauben! Dann werden Deine Gebete erhört!
Bei beiden kam der Sturm und die Wellen! Probleme, Krisen und Wüsten sind bei der Nachfolge inbegriffen. Leider! Wer will schon durch Wellen, Krisen und Wüsten?
Doch den Unterschied zwischen beiden Männern sieht man nicht mit dem Auge!
Fundamente sind unsichtbar!
Unsichtbar ist: Der eine hört – Der andere hört und tut!
Beispiel: Geschenk!
Warum nimmt der eine das Geschenk und der andere bleibt sitzen?
Beide hören?
Aber nur einer handelt?
Die Umstände sind schwierig! Deswegen handele ich nicht!
Der andere: Die Umstände sind schwierig! Aber ich vertraue Mario, dass er mir das wirklich schenken möchte.
Was ist Dein Glaubensfundament?
Petrus stieg aus dem Boot, aufgrund des Wortes Jesu!
„Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, auf dem Wasser[9] zu dir zu kommen! 29 Er aber sprach: Komm! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser[10] und kam auf Jesus zu.“
Matthäus 14,28.29
Doch als er auf die Umstände sah!: Fing er an zu sinken!
„Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich; und als er anfing zu sinken, schrie er und sprach: Herr, rette mich!“
Matthäus 14,30
Glaube hat, wenn er die Stärke oder das Fundament in Gefühlen oder Umständen hat, erst einen guten Anfang: Petrus ging nicht auf dem Wasser! Petrus ging auf dem Wort Christi!
Doch als er die vielen Wellen und Probleme sah, fürchtete er sich und fing an zu sinken!
David hatte ein Glaubensfundament, eine Stärke gewählt, die fester war als Umstände:
Hunger und Durst nach Gottes Haus, nach seiner Wohnung!
„Glücklich ist der Mensch, dessen Stärke in dir ist! Gebahnte Wege sind in seinem[3] Herzen[4]! 7 Sie gehen durch das Tränental[5] und machen es zu einem Quellort.“
Psalm 84,6.7
Psalm 63 zeigt die starken Glaubensfundamente Davids:
„Ein Psalm. Von David. Als er in der Wüste Juda war. 2 Gott, mein Gott bist du; nach dir suche ich. Es dürstet nach dir meine Seele, nach dir schmachtet mein Fleisch in einem dürren und erschöpften Land ohne Wasser. 3 So schaue ich im Heiligtum nach dir, um deine Macht und deine Herrlichkeit zu sehen. 4 Denn deine Gnade ist besser als Leben; meine Lippen werden dich rühmen.“
Psalm 63,1-4
Der Durst nach Gottes Gnade und Gegenwart war stärker als der Durst nach materiellen Wasser!
Beispiel: Dieses Geheimnis kennen nur erfahrene Seeleute:
Wenn Du auf hoher See Durst hast, dann trinke auf keinen Fall Salzwasser.
Warte auf das Regenwasser vom Himmel!
„Wie von Mark und Fett wird meine Seele gesättigt werden!“ Psalm 63,6
Gottes Gegenwart und Gnade ist besser als Leben und bewirkt eine „fette Seele“!
„Denn du bist mir zur Hilfe geworden, und im Schatten deiner Flügel kann ich jubeln. 9 Meine Seele hängt an dir[1], deine Rechte hält mich aufrecht. 10 Jene aber, die ⟨mir⟩ zum Verderben[2] nach meinem Leben trachten, werden in die Tiefen der Erde hinsinken.“
Psalm 63,8-10
- Brüchige und falsche Hoffnungen und Sicherheiten
Joseph war ein Mann der große Träume hatte.
In 1. Mose 37 sind zwei prophetische Visionen, in denen sich Joseph‘s Brüder (durch Getreidegarben) sowie seine Familie (Sonne, Mond, elf Sterne) vor ihm verneigen.
Als bevorzugter Lieblingssohn, verhielt er sich nicht besonders weise gegenüber seinen Brüdern.
Aber Joseph lebte exemplarisch Psalm 84,6.7 vor:
„Glücklich ist der Mensch, dessen Stärke in dir ist! Gebahnte Wege sind in seinem[3] Herzen[4]! 7 Sie gehen durch das Tränental[5] und machen es zu einem Quellort.“
Psalm 84,6.7
Joseph erlebte, wie seine Träume an der Realität jämmerlich zerbrachen:
Statt dass seine Brüder, sich vor ihm verneigten, verkauften sie ihn in die Sklaverei nach Ägypten in den sicheren Tod.
Ich habe viele Christen gesehen, deren Visionen und Träume zerbrachen und sie mit Ihnen:
- Der Herr hat mich zum Pastor berufen – Die Gemeinde hat mich gefeuert
- Der Herr hat mir eine Ehe geschenkt
- Der Herr hat mir ein Kind geschenkt
Folgen wir Jesus, wegen seiner Verheißungen oder weil wir in seinem Haus wohnen wollen?
Joseph vertraute dem Herrn trotz zerbrochener Träume, trotz Sklaverei bei Potifar:
„Der HERR aber war mit Josef, und er war ein Mann, dem alles gelang[1]; und er blieb im Haus seines ägyptischen Herrn.“
1.Mose 39,2
Joseph vertraute dem Herrn trotz Verleumdung und Gefängnis:
„Der HERR aber war mit Josef und wandte sich ihm ⟨in⟩ Treue zu[8] und gab ihm Gunst in den Augen des Obersten des Gefängnisses.“
1.Mose 39,21
Wie kam es zu dieser Wendung?
Joseph tauschte die Fundamente seines Glaubens aus.
Nicht Träume, erhörte Gebete, Erfolg oder Umstände sind das Fundament meines Glaubens: Sie sind brüchig und wechselhaft.
Allein Gottes Präsenz und Stärke bleibt das Fundament, selbst wenn Umstände sich ändern.
Gott war mit ihm und das bahnte starke Wege in seinem Herzen, in seinem Denken!
- Ich gebe nicht auf – Denn Gott ist mit mir!
- Ich gebe mich der Lust nicht hin – Denn ich werde einmal vor Gott Rechenschaft geben
- Ich gebe mich der Bitterkeit und Unvergebenheit nicht hin – Denn Gott ist gnädig mit mir!
Weil in seinem Herzen unsichtbare Wege waren, veränderten sich sichtbare Wege!
Tränentäler verwandelten sich in Chancen!
Weil Gott regiert, kann er unsägliches Leid in die Rettung seiner Familie und sogar der Welt umkehren.
Weil Gott regiert, konnte ihn der Verrat, die Verletzung der Brüder nicht zerstören, sondern konnte er vergeben:
„Ihr zwar, ihr hattet Böses gegen mich beabsichtigt; Gott ⟨aber⟩ hatte beabsichtigt, es zum Guten ⟨zu wenden⟩, um zu tun, wie es an diesem Tag ist, ein großes Volk am Leben zu erhalten.“
1.Mose 50,20
- Das Geheimnis von starken Wegen im Herzen.
Wie man Autobahnen und starke Gedanken etabliert.
Die Geschichte der 12 Botschafter, die Mose aussandte um das verheißene Land auszukundschaften!
10 Männer brachten einen bösen Bericht:
„Und sie brachten unter den Söhnen Israel ein böses Gerücht über das Land auf, das sie ausgekundschaftet hatten, und sagten: Das Land, das wir durchzogen haben, um es zu erkunden, ist ein Land, das seine Bewohner frisst; und alles Volk, das wir darin gesehen haben, sind Leute von hohem Wuchs;
33 auch haben wir dort die Riesen[6] gesehen, die Söhne Enaks von den Riesen; und wir waren in unseren Augen wie Heuschrecken, und so waren wir auch in ihren Augen.“
4.Mose 13,32.33
Josua und Kaleb brachten einen Bericht des Glaubens:
„Wenn der HERR Gefallen an uns hat, so wird er uns in dieses Land bringen und es uns geben, ein Land, das von Milch und Honig überfließt.
9 Nur empört euch nicht gegen den HERRN! Und fürchtet doch nicht das Volk des Landes, denn unser Brot werden sie sein! Ihr Schutz[1] ist von ihnen gewichen, und der HERR ist mit uns. Fürchtet sie nicht!
10 Und die ganze Gemeinde sagte, dass man sie steinigen solle.“
4.Mose 14,8-10
Alle sahen dasselbe!: Ein Land der Verheißung, das von Milch und Honig fließt!
Alle sahen dasselbe!: Die gleichen Feinde.
Doch die Ergebnisse waren völlig verschieden!
10 Botschafter sagten: Wir können das Land nicht einnehmen!
Josua und Kaleb sagten: Der Herr hat uns das Land verheißen und gegeben!
Was war der Unterschied?
Verschiedene Wege führen nicht nach Rom!
Krumme Wege führen in die Niederlage und in das Verderben.
Psalm 125,5 Die auf ihre krummen Wege abbiegen…
Psalm 95,10 Ein Volk irrenden Herzen sind sie und meine Wege haben sie nicht erkannt
Die 10 Botschafter waren in den Augen der Riesen wie Heuschrecken! 4.Mose 13,32.33
Warum?
Weil sie sich selbst in den Augen ihres eigenen Herzens, wie Heuschrecken sahen.
Sie verglichen Ihre Probleme und Feinde mit sich selbst: Waage!
Josua und Kaleb hatten gebahnte Wege in ihrem Herzen!
Woher kannten sie dies?
Von ihrem Lehre Mose!
„Du tatst dem Mose kund deine Wege, Israel seine Werke!“ Psalm 103,7
Josua und Kaleb fürchteten sich nicht vor ihren Feinden. Sie sahen sie sogar wie Brot!
Sie verglichen ihre Probleme und Feinde mit Gott und seiner Stärke: Waage!
Wenn Du Dein Tränental mit Gott vergleichst, dann verwandelt es sich in einen Ort der Quellen!