KÄMPFEN / fight

Mario Wahnschaffe

9. März 2014
34 Minuten
Aus der Predigtreihe Epheser
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Bibellese: Eph.6:10-17

1. Unser Kampf

Viele Christen denken: Komm zu Jesus , dann hast du keine Probleme mehr.
Werde Christ, dann geht alles von selbst und dein Weg ist auf Rosen gebettet.
Glaube nur und bete im Glauben und alle deine Probleme haben sich gelöst.

Die ersten Christen, die sich taufen liessen, wussten, dass sie mit ihrem Leben bezahlen würden.
Die Lehre der ersten Christen, der verfolgten Gemeinde:

Apg.14:22 Sie stärkten die Seelen der Jünger

– Sie ermahnten sie im Glauben zu verharren
– Wir müssen durch viele Bedrängnisse ins Reich Gottes gehen

Viele Christen geben auf, weil sie denken mit ihnen wäre etwas falsch, weil sie durch
Schwierigkeiten und Verfolgungen gehen.

Aber das ist überhaupt nicht ein Zeichen dafür, dass etwas falsch mit Dir ist, sondern
unsere Vorgänger, die Propheten wurden verfolgt und verlästert.

2. Unser Gegner

Unser Gegner ist ein übermächtiger Feind.
Viele Christen versuchen ihm durch ihre eigene Kraft zu widerstehen.
Einer der frömmsten und radikalsten Pharisäer und später Nachfolger Jesu beschreibt
seinen aussichtslosen Kampf gegen diesen brutalen Feind.

Paulus beschreibt das in Römerbrief 7:

Er war ein sehr kluger Theologe, ausgebildet an der feinsten Schule unter Gamaliel
Er war ein Kraftprotz der Willenskraft, gefüllt mit starken Emotionen des glühenden Hasses, versuchte er die erste Gemeinde überall zu verfolgen und zu vernichten.

Und doch war die menschliche Kraft dieses überragenden Genies nicht ausreichend für diesen brutalen und übermächtigen Feind.

– Ich tue nicht das was ich will
– Denn ich tue das, was ich hasse
– obwohl ich mit meinem Verstand zustimme, dass das Gesetz gut ist.

Und das ist noch die Geschichte eines Mannes, der das Gute wollte.
Viele kämpfen einen noch viel aussichtsloseren Kampf.
Sie versuchen einem Feind am Sonntag zu widerstehen, mit dem sie von Mo. bis Fr.  zusammenleben.
Beispiel: Rommel, der schon zu verstrickt war mit dem Führer, als ihm zu widerstehen.
oder ein leitender BKA Beamter, der versucht schweres organisiertes Verbrechen in Deutschland zu bekämpfen und ist selbst verstrickt in Kinderpornographie.

Solch ein Soldat kann nicht weiter kämpfen.
Und so geht es jedem Soldaten, der gegen diesen mächtigen, ungerechten Feind kämpfen will:

– Du lebst mit ihm in einem Haus und isst mit ihm an einem Tisch, Du schläfst mit ihm in einem Bett.
– Du lebst in Ungerechtigkeit: Du schaust Dir im Internet die Nacktheit von Menschen an,
die nur dem gehört, der sie einmal heiraten wird.
– Du lebst in Lüge, weil Du den Staat um Deine Steuern betrügst.
– Du lebst in Unvergebenheit und Bitterkeit, indem Du schlecht über Deinen Nächsten redest und zu seinem Richter Dich erhoben hast.
– Damit machen wir uns eins mit unserem Feind.

Paulus nennt das: „Gebt dem Teufel keinen Raum!“  Eph.4:27!

Viele Christen leben und essen und schlafen mit dem Feind in einem Haus und dann wundern sie sich, warum sie so wenig Vollmacht haben.
Dieser Feind ist viel älter als Du, er hat viele Heilige, viele Könige, viele Mächtige bezwungen. Er kennt uns in und auswendig und er kennt unseren schwachen Punkt:
Er gibt Dir, was Dir Spass macht und weiß, wo er Dich packen kann:

– Sex
– Alkohol
– Drogen
– Macht
– Geld

Wer sich mit ihm anlegt hat schon verloren, bevor er angefangen hat.

Ist denn dies das Ende?

Müssen wir mit Paulus in Römerbrief Kapitel 7:24 kapitulieren und sagen: „Ich elender Mensch! Wer wird mich erretten von diesem Leibe des Todes?“

Nein! Denn es gibt jemanden der mächtiger ist als dieser brutale und übermächtige Feind.

3. Der Kampf ist die Sache des Herrn

Niemand kann den Feind besiegen außer Einem. Sein Name ist: Jesus Christus! Er ist der Herr aller Herrn und der König der Könige, vor ihm muss sich jedes Knie beugen in der himmlischen, irdischen und unterirdischen Welt!

Phil.2:10
„ER hat die Gewalten und die Mächte völlig entwaffnet und sie öffentlich zur Schau gestellt.

In IHM hat er einen Triumph über sie gehalten.“ Kol.2:15

Lk.11:22 sagt über ihn: Jesus ist der Stärkere, der über den Feind kommt und ihn besiegt und seine Güter plündert.

Jesus hat den Feind besiegt
Er hat den Kampf für uns gewonnen
Er hat uns in sein Sieg eingeschlossen.
Er hat uns die Waffenrüstung Gottes gegeben, mit dem wir die Macht des Teufels und alle seine Listen überwinden können.
Bild: Feuerverzinktes Werkzeug: Ein Eisen ist in ein Feuerbad von Zink getaucht und bekommt eine Beständigkeit gegen Rost verliehen.
Wir lassen uns taufen in ein neues Element.
Wir lassen uns in Christus hinein tauchen.
Er ist unser Schutz:
Er ist unser Gürtel der Wahrheit.
Er ist unser Brustpanzer der Gerechtigkeit.
Er ist unser Helm des Heils.
Er ist unser Schild des Glaubens
Er ist unser Evangelium und das Wort Gottes.
Wie kommen wir unter diesen Schutz? Wie kommen wir unter diese gewaltige Vollmacht?

Jak.4:7 „Unterwerft euch Gott! Widersteht dem Teufel! Er wird von Euch fliehen!“
Wie können wir den Feind besiegen? Indem wir uns bergen in Christus
Indem wir ihn unsere Kämpfe kämpfen lassen

Einschüchterungen: Ich bin unheilbar krank – Schild des Glaubens: Ich bin geheilt in seinen
Wunden.

Verdammnis: Du bist ein schlechter Christ, Du wirst es nie schaffen – Brustpanzer der
Gerechtigkeit und Helm des Heils: Mir ist vergeben und ich bin gerecht in ihm.

Jesus ist dies alles: Er ist Deine Gerechtigkeit, Dein Glaube, Dein Heil. Jesus selbst ist Dein Waffenrüstung Gottes. In IHM bist Du perfekt geschützt vor einem übermächtigen Feind!

Fürchte Dich nicht!

Mario Wahnschaffe, Bonn im April 2014



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