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Wie lautet meine Mission?

Wie lautet meine Mission? Foto: sxc.hu

5. Reiseziel – Aus der Serie: “Wozu lebe ich überhaupt? Das Ziel meiner Lebensreise”

Predigt von Mario Wahnschaffe am 17.03.2013

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Wie lautet meine Mission?  Foto Patrick Hajzler
Wie lautet meine Mission? Foto: Patrick Hajzler

Gott hat Dich für einen Auftrag geschaffen

Gott hat uns geschaffen, um seine Freunde zu sein.

Er hat uns mit einer besonderen Identität geschaffen.

Er hat uns besondere Gaben geschenkt, die seinen Charakter und sein Wesen widerspiegeln.

Er hat uns aber auch eine Mission, einen Lebensauftrag mitgegeben. 

Eph.2:10 „Denn in ihm sind wir sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.“

Vielen Christen denken, dass wenn sie gerettet sind und Gewissheit haben, dass sie in den Himmel gehen, alles erledigt ist.

Sie haben die Vorstellung von einem Christenleben das langweilig und eintönig ist:

  • Gebote und Verbote einhalten.
  • Sonntags ein bis zwei Stunden zur Kirche gehen
  • Und auf den Himmel warten.

Sie haben keine Vision keine Ziele in ihrem Leben.

Wenn keine Offenbarung (Vision) da ist, verwildert ein Volk; aber wohl ihm, wenn es das Gesetz beachtet.“ Spr.29:18

Oft verwechseln Gläubige Visionen mit einfachen Zielen.

Beispiel: Astronauten wurden manchmal zu Alkoholikern, wenn sie ihre Mondmission vollendet hatten.

Sie scheiterten, weil sie keine Vision für ihr ganzes Leben hatten.

Viele Gemeinden sind gescheitert oder haben sich gespalten, weil sie nur das Ziel hatten, ein Gebäude zu bauen, aber nicht die Gesellschaft zu verändern.

Manche Eheleute lassen sich scheiden, weil sie nur dafür geheiratet hatten Kinder groß zu ziehen und ein Haus abzuzahlen.

Nachdem die Schulden abgezahlt waren, trennte man sich.

Sie vergassen dabei, dass der allmächtige Gott sich einen der größten und ehrenhaftesten Titel gegeben hat: Unser VATER im Himmel.

Welche Vision und Mission hast Du in Deinem Leben?

Viele verachten die Situation, in die Gott sie gestellt hat und verpassen den größten Auftrag für ihr Leben.

Achte nicht gering die Lebenssituation und die Herausforderungen, in die Gott Dich gestellt hat.

  1. In der Fremde und doch ein Wegweiser für Gott

Eine der schönsten Geschichten darüber, wie Gott das Schwache gebraucht, um höchste Weltpolitik zu beeinflussen finden wir in 2.Kön.5

Naaman der Kriegsoberste von Aram, dem größten und gefährlichen Feind Israels wird von Gott geheilt und berührt.

Naaman ist ein gefürchteter Kriegshauptmann, der über Leben und Tod entscheidet, hat eine persönliche Schwäche, die er nicht besiegen kann:

Er hat eine grässliche Hautkrankheit, die ihn zum Ausgestossenen macht.

Gott führt ihn auf mehreren Umwegen zum Propheten Elisa, der ihn zum Jordan schickt, wo er geheilt wird und in seinem gottlosen Land Zeugnis gibt, von dem allerhöchsten Gott, der die unheilbar Kranken heilt.

Aber wen benutzt Gott, um an diesen Mann ran zu kommen, an den kein Missionar rangekommen wäre?

Ein junges Mädchen, dass in einem der Raubzüge der Aramäer gefangen genommen wurde.

Welche Voraussetzungen hatte sie, um dem Herrn zu dienen?:

  • Sie war traumatisiert und hatte Gewalt, vielleicht sogar Vergewaltigung erfahren.
  • Sie lebte in Gefangenschaft
  • Sie lebte ohne Bildung in einem fremden Land, deren Sprache sie nicht einmal kannte.

Hes.3:18 spricht davon wie entscheidend und wie wertvoll es ist einem Menschen die rettende Botschaft der Vergebung mitzuteilen.

Was für ein Vorrecht haben wir!

Wie schrecklich, wenn wir unsere Möglichkeiten nicht nutzen.

Beispiel: Otto Schilly in der gegenwärtigen NSU Debatte

3. Krank und zum Sterben verurteilt: Sie werden zu Lebensrettern

In 2.Kön.7 lesen wir eine weitere ermutigende Geschichte.

Es handelt sich um 4 aussätzige Männer, die in der belagerten Stadt Samaria von den Aramäerneingeschlossen waren und litten Hunger wie alle anderen auch.

Ihre Situation war aussichtslos:

  • Sie waren von mächtigen unbesiegbaren Feinden umgeben
  • Sie teilten das gleiche Schicksal ihrer Stadtbewohner, aber wurden von ihnen ausgeschlossen, da sie aussätzig waren.
  • Sie waren krank und schwach.

 Sie sagten in ihrer Verzweiflung zu einander 2.Kön.7:4,5:

Gehen wir in die Stadt, so werden wir sterben, bleiben wir hier, werden wir sterben, gehen wir in des Feindes Lager werden wir sterben, wir werden, vielleicht aber auch leben!

Das wunderbare Zeugnis von Nick Vucic, der Prediger ohne Arme und Beine

Als Teenager wollte er wegen seiner Behinderung nicht mehr leben und wollte sich in der Badewanne umbringen.

Doch dann sagte er ja zu seinem Leben und zu seiner Berufung, als Behinderter Hoffnung und Glaube in das Leben von Tausenden von Menschen zu bringen

  1. Die namenlosen Evangelisten

Jesus hatte seiner Gemeinde einen internationalen Missionsauftrag gegeben, besonders aber an seine Apostel.

Ausser dem Hauptmann Kornelius hatten die Apostel bisher nicht Jerusalem verlassen, um alle Nationen zu erreichen, so wie es ihnen von Jesus befohlen worden war.

In Apg.11:19 lesen wir, dass genau dieser Missionsbefehl ausgeführt wurde durch die Zerstreuten.

Wer waren die Zerstreuten?

  • Es waren zerstreute Gläubige, die aufgrund der Verfolgung von Jerusalem geflohen waren.
  • Sie waren in Bedrängnis geraten.
  • S waren unter ihnen Männer von Zypern und Kyrene die in Antiochia nicht nur zu den Juden, sondern auch zu den Griechen sprachen.

Das heißt: Wer erfüllte den internationalen Missionsauftrag? Die Internationalen!

Die, die von den Juden geringschätzig als Ausländer angesehen wurden, die erfüllten den internationalen Missionsbefehl Jesu.

Die Überwindung der inneren Grenze und der inneren Lüge.

Gott ist interessiert an allen Details Deines Lebens.

Sogar die Dir schmerzhaft erscheinenden Seiten Deines Lebens, benutzt Gott und wendet sie dazu, dass Du Deinen Auftrag erfüllen kannst.

Viele Gläubige denken, sie könnten ihren Auftrag erst erfüllen, wenn alles perfekt ist in ihrem Leben:

  • Familie
  • Herkunft
  • Gesundheit
  • Reichtum
  • Ausbildung

Ohne es zu merken, haben sie ihr Leben Begrenzungen unterworfen.

Christus gibt uns eine neue Sicht:

Nicht trotz, sondern wegen unserer Schwächen gebraucht er uns, damit seine Kraft in uns zur Geltung kommt.

Bedeutung der Taufe: Nach dem Sterben kommt seine Auferstehung!

Mario Wahnschaffe

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