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Wie finde ich meine Gaben?

Jeder Mensch ist begabt

4. Reiseziel – Aus der Serie: “Wozu lebe ich überhaupt? Das Ziel meiner Lebensreise”

Predigt von Mario Wahnschaffe am 10.03.2013

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  1. Jeder ist begabt!

Ein Tisch voller verschiedener Werkzeuge: So wie man auf einer Baustelle ganz verschiedene Werkzeuge von verschiedener Natur braucht, so ist auch in der Gemeinde: Wir alle sind verschieden und haben verschiedene Fähigkeiten und Aufträge und sind aufeinander angewiesen.

Jeder Mensch ist begabt
Jeder Mensch ist begabt  Foto: Asif Akbar

Jeder Mensch ist von Gott speziell und einzigartig geformt.

Deine Hände haben mich geformt und gebildet.“ Hiob 10:8

Gott hat jeden Menschen geformt um einen Aspekt seiner Herrlichkeit widerzuspiegeln, er hat uns gemeinsam geformt um seinen Charakter und Herrlichkeit widerzuspiegeln!

 „Das Volk, das ich bereitet habe, soll meinen Ruhm verkündigen!“ Jes.43:21

Gott hat nicht einer Person alle Gaben auf einmal gegeben.

Sondern er hat verschiedenen Menschen verschiedene Gaben gegeben:

Damit wir uns gegenseitig ergänzen.

Und damit wir unsere Begabung besser ausüben können. Beispiel: Multitool / Begrenzungen

Jeder ist begabt! Beispiel: Mistkäfer orientiert sich an der Milchstraße!

Gott hat nicht jedem die gleiche Gabe gegeben, aber er hat jedem mindestens eine Gabe gegeben.

Gaben, von denen Du noch nicht einmal wusstest.

Rick Warren schreibt in seinem Buch „Leben mit Vision“:

Viele Studien haben bewiesen, dass eine durchschnittliche Person zwischen 500 und 700 verschiedene Fähigkeiten besitzt!“

Das ist der Wahnsinn! Viele Menschen sitzen hier in diesem Saal und wissen noch nicht mal, was ihre Begabungen sind.

Beispiel: Ich bekam mal eine “Lochzange” geschenkt. Sie war wertlos in meinen Augen, weil ich ihre Fähigkeit und Funktion nicht. kannte. Es jemand mir zeigte wofür sie nützlich ist, ist sie eins meiner wertvollsten Werkzeuge, da wir damit unsere kleinen Fahnen im CLW aufhängen.

  1. Wie kann ich herausfinden, was meine Gaben sind?

a) Gemeinschaft mit Gottes Heiligem Geist

Jesus Christus, unser Herr, macht es uns vor:

Er kommt auf die Erde und legt seine kompletten göttlichen Fähigkeiten ab.

Er kann, obwohl er der Sohn Gottes ist, kein einziges Wunder tun.

Bis zu dem Zeitpunkt, wo er sich im Wasser taufen läßt und die Kraft des Heiligen Geistes auf ihn kommt: Und alles verändert sich:

Er tut mächtige Zeichen und Wunder und Heilungen von da ab.

Doch Achtung: Das erste ist, was der Heilige Geist mit Jesus tut: Er führt ihn nicht in einen glorreichen Gottesdienst, um von allen geehrt zu werden, er führt ihn in die Wüste, um vom Teufel versucht zu werden.

1. Lektion: Gaben des Heiligen Geistes werden erst richtig freigesetzt in dem Feuer der Anfechtung!

b) Durch Leiter und Mentoren

Jesus predigte nicht nur zu den Massen und tat Wunder und Heilungen.

Einer seiner Lieblingsbeschäftigungen war es, Zeit mit seinen Jüngern zu verbringen.

Durch seinen Jesus-Blick setzte er ungeahnte Fähigkeiten und Potentiale in seinen Jüngern frei.

Jesus beruft Petrus, obwohl er vorher wußte, dass er ihn verleugnen würde.

Beispiel: Winston Churchill: Vom Problem-Schüler zum Premierminister der Hitler besiegte

 Als Kind besaß Churchill einen eigensinnigen Charakter, mit dem er seit 1882 vor allem in der Schule aneckte. Er galt als ungezogen sowie frech und erschien in einem Monat sogar 19-mal zu spät zum Unterricht. Einer seiner ersten Lehrer bezeichnete ihn gar als „bösartig“. Häufig oblag es seinem Kindermädchen, ihn aus diversen Schwierigkeiten zu befreien. Aus Briefen wissen wir, dass der spätere Nobelpreisträger, den in seiner Kindheit zu allem Überfluss eine sprachliche Behinderung plagte, die Schule in Ascot „hasste“. Trotz schulischer Fortschritte in den Folgejahren beurteilte man seine Handschrift immer noch als „gut, aber sehr langsam“ und seine Rechtschreibung als „so schlecht wie überhaupt nur möglich“.

Als Klassenletzter wechselte Churchill 1984 auf eine Schule in Brighton, wo er auf eine verständnisvol-le Direktorin traf. Sie erkannte, dass es ihm nicht am Talent, sondern an Disziplin mangelte. Seine Leistungen verbesserten sich; nur in Sachen Betragen zeigten sich unverändert deutliche Mängel. Beispielsweise gab der Mann, der den Nationalsozialisten standhaft trotze, bei Prüfungen leere Blätter ab, auf die er nur seinen Namen kritzelte, der wiederum Jahrzehnte später weltberühmt sein sollte.

Im Wort Gottes sehen wir immer wieder die Wichtigkeit, von Mentoren, Förderern und geistlichen Vätern:

Paulus zu Timotheus:

Vernachlässige nicht die Gnadengabe in dir, die dir gegeben worden ist durch Propetien mit Handauflegung der Ältestenschaft.“ 1.Tim.4:14

Hauptaufgabe von geistlichen Leitern ist es, Menschen zu befähigen, ihre Berufung zu erfüllen. Eph.4:11,12

c) Dein Erbe deiner Familie

Es gibt wunderbare Gabentests und auch wir im CLW haben einen selbstentwickelten Test, der Dir zeigt:

Nicht, was Du schon kannst

sondern, das, was in Dir brennt, das was Du Dir wünscht tun zu können und was Dich erfüllen würde, wenn Du Dir die nötigen Fähigkeiten aneignen würdest.

Was ich auch gerne rate ist einmal eine Auflistung aller Gaben, Fähigkeiten und Berufe der Eltern aufzuschreiben.

 Paulus sagt über seinen geistlichen Sohn Timotheus:

Denn ich erinnere mich des ungeheuchelten Glaubens in dir, der zuerst in deiner Großmutter Lois und deiner Mutter Eunike wohnte, ich bin aber auch überzeugt, auch in Dir.“ 2.Tim.1:5

d) Durch Frustration und Herausforderung

Am Anfang hatten wir es schon erwähnt: Gaben werden erst richtig zur Entfaltung gebracht, in dem Feuer der Anfechtung.

Unsere Jahreslosung lautet: „Das Wort vom Kreuz ist uns eine Gotteskraft, die da glauben.“ 1.Kor.1:18

Dieses Jahr hat Gott uns den Auftrag gegeben, die zur ermutigen, die denken, dass sie in Niederlage leben, genau diese negative Situation als Chance zu begreifen.

 

Mario Wahnschaffe

Foto: Lizenzfreies Foto von Freepik.com

 

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