Geschrieben am

Die Tugenden des Geistes Teil 3: Frieden

frieden
Foto: Friede (Quelle: sxc.hu)

Gal.5:22   „Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede….“

1. Der Friede dieser Welt

Frieden ist allgemein definiert als ein heilsamer Zustand der Stille oder Ruhe, als die Abwesenheit von Störung oder Beunruhigung und besonders von Krieg. Frieden ist das Ergebnis der Tugend der „Friedfertigkeit“ und damit verbundener Friedensbemühungen.

Es gibt in der Gesellschaft verschiedene Dimensionen des Friedens.
Sozialen Frieden.
Friedensvertrag zwischen zwei Kriegsparteien.
Frieden zwischen den Generationen, zwischen den Geschlechtern.

Und dennoch gibt es keinen Frieden.

Viele Atheisten haben uns immer wieder gesagt: Wenn es einen allmächtigen Gott gibt, warum läßt er dann Krieg und Ungerechtigkeit zu?

Jakobus bringt es sehr krass auf den Punkt in Jak.4:2-4

Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet. Ihr habt keinen Frieden, sondern Krieg, weil ihr neidet und begehrtWeil ihr Freunde der Welt seid, seid ihr im Krieg mit Gott und seine Feinde.

Hier ist die Rede von dem Grundproblem der Menschheit: Weil wir im Krieg mit Gott sind, sind wir im Krieg mit uns selbst und mit einander.

Gott schenkt uns einen Frieden, der den Frieden dieser Welt weit übersteigt:
Er wird Mensch in Jesus, er wird der Friedensbringer, der die Feindschaft zwischen Gott und Mensch aufhebt.

Eph.2:14

„Denn ER (Jesus) ist unser Friede. Er hat aus beiden eins gemacht und die Zwischenwand der Umzäunung,die Feindschaft in seinem Fleisch abgebrochen.“

Botschaft des Alten Testamentes: Sünde bedeutet Krieg mit Gott. Wenn Gott mit Dir Krieg führt, dann führt das zu Deiner totalen Zerstörung.

Botschaft des Neuen Testamentes: Gott erreicht totale Gerechtigkeit und totalen Frieden in dem schrecklichen Tod seines geliebten Sohnes Jesus.

JESUS! Er ist unser Friede!

Friede in viel umfassenderer Beziehung:

Im AT: „Schalom“:     – Vollkommen sein
Unversehrt leben und sein
Wohlbefinden
Äusseres und geistliches Gedeihen
In einem guten Verhältnis zu jedermann leben

Im NT: Der Friede wird Person und kommt in Jesus!
Er ist unser FRIEDEFÜRST und regiert in widrigen Umständen unseres Lebens.

2. Jesus der Friedefürst

Luk.8:22-25   Jesus stillt den Sturm unseres Lebens

In dieser Geschichte geht es nicht um Sünde.
Es geht nicht um den Krieg mit Gott aufgrund unserer Sünde.
Es geht um den Alltag eines Gläubigens.
Und um den Glauben eines Gläubigens.

Hier sind die Jünger in dem Sturm ihres Lebens.
Sie wecken Jesus auf.
Der bedroht den Sturm.
Er schalt ihren Glauben.
Sie fragen sich: Wer ist dieser Mann?

So ging es mir, so ging es einigen von uns auch:
Wir hatten schlaflose Nächte und haben uns viele Sorgen gemacht und wir wussten überhaupt nicht, wenn wir an Bord hatten!

Wir singen Lieder: Der Herr ist mein Versorger.
Aber der Herr kennt unsere geheimen Gebete!

„Meister, Meister, wir kommen um!“ ‘

oder in Mk.4:38 „Herr kümmert es Dich nicht, dass wir umkommen?“
Wenn wir im Mangel sind, beten wir die erstaunlichsten Gebete ohne Glauben.

Du sagst vielleicht: Das ist hart, was Jesus von seinen Jüngern verlangt.
Aber Jesus verlangt hier nicht etwas, was wir nicht haben.
Wenn wir uns nicht kennen, dann kann ich nicht von dir verlangen, dass Du mir vertraust.

Jesus möchte, dass Du ihn kennen lernst, als der, der er wirklich ist!
Er ist der FriedeFÜRST!

Er ist der, der den Frieden bringt mitten in eine Situation voller Furcht und schlafloser Nächte:

Joh.20:19
Die Türen waren verschlossen aus Angst vor den Juden, und Jesus trat in ihre Mitte und spricht zu ihnen: Friede euch!“

3. Friede, der Dein Herz bewahrt!

Jesus, der Friedefürst, sein Friede regiert selbst in den widrigsten Situationen.
Obwohl der Sturm so heftig war, das Boot sich mit Wasser füllte, die Jünger vor Todesangst schrien:

Er schlief in dem Sturm!

Beispiel: Wenn ich im Flugzeug sitze und es wackelt, aber die Stewardess lächelt immer noch, dann muss ich nicht alles verstehen, aber ich weiß: Es ist alles gut!

Jes.43:1,2  „Fürchte Dich nicht, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei Deinem Namen gerufen, du bist mein. Wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei Dir, und durch Ströme, sie werden dich nicht überfluten. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst Du nicht versengt werden, und die Flamme wird Dich nicht versengen.“

Es geht durch Schwierigkeiten, aber Jesus, der Friedefürst geht mit uns:
Wir können tiefsten Frieden haben im Auge des Sturms!

Dieser Friede regiert in unserem Herzen:

Phil.4:6,7
„Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehenmit Danksagung!Eure Anliegen vor Gott kundwerden;und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt,wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus.”

Dieser Friede ist nicht passiv, er regiert!
Er hat Macht,
über die Kontrolle des Verstandes hinaus
über die Emotionen des Herzens hinaus
über die vielen Sorgen der Gedanken hinaus.

Und so sehen wir Petrus eine Station weiter in seinem Leben:
Jesus ist gestorben und zum Himmel aufgefahren.
Petrus ist ohne Jesus in körperlicher Form,
aber nicht ohne den Friedefürsten in seinem Herzen:

Apg.12:6   Petrus schläft zwischen zwei Soldaten, gebunden mit zwei Ketten n der Nacht vor seiner Hinrichtung.

Was lässt Dich nicht schlafen?
Jesus, der Friedefürst ist hier!
Bring Deine Bitten und Flehen mit Danksagungund wirf Deine Sorgen auf den Herrn, denn er kümmert sich um Dich.

Ps.55:23Der Friede Gottes sei mit Dir und bewahre Dich umfassend!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.