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“Er hat alles wohl gemacht!”
 
Heilungsgottesdienst

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“Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hörend und die Sprachlosen redend.” Markus 7,37

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Jesus hat besonders durch seine Heilungen den mächtigen und liebevollen Charakter Gottes reflektiert. Er kam nicht, um die Menschen zu richten, sondern sie heil zu machen.

Als CLW-Familie wollen wir uns regelmäßig dem Thema Heilung widmen, denn Jesus liebt es, nahe bei Kranken zu sein. Nahe bei ihrer Not, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Denn er liebt Menschen und er liebt besonders schwache Menschen.
Wir haben schon viele Heilungen erlebt, denn Jesus ist allein der Heiler. Dennoch lehnen wir es ab, durch eine bestimmte Betonung der Lehre, eine Atmosphäre zu erzeugen, so dass Kranke denken, sie wären Schuld an ihrer Krankheit oder sie wären noch krank, weil sie nicht genug geglaubt hätten. Wir träumen von einer inklusiven, menschenliebenden Gemeinde, die ein Ort ist, wo chronisch Kranke und psychisch und physisch schwerstbehinderte Menschen sich geliebt und angenommen fühlen.

Eine Berührung von IHM!  Mk.5:25-34

Einleitung

Jesus ist nahe bei der Not der Kranken.

Jesus: Weder dieser hat gesündigt, noch seine Eltern, sondern damit die Werke Gottes an ihm offenbart würden. ich bin das Licht der Welt!   Joh.1:3-5

In manchen Religionen und auch in manchen Auslegungen der christlichen Lehre

Tochter, dein Glaube hat dich geheilt!

Jesus erkannte, dass Kraft von ihm ausgegangen war.   Mk.5:30

Was ist dies für eine Art Glaube, der die Kraft Gottes  ansaugt?

  1. Was war der Vorzug dieser gläubigen Frau? 
  • Sie war 12 Jahre krank – Desillusioniert
  • Sie hatte vieles erlitten von vielen Ärzten – Enttäuscht
  • Sie hatte eine Krankheit, die sie sozial ausgrenzte – Abgelehnt

Sie hatte keinen Vorzug zu irgendeinem von uns.

Hoffnungslos und Desillusioniert zu sein ist ein gewaltiger Unterschied dazu „Unglauben“ zu haben.

„Und sie ärgerten sich an ihm. … Und er konnte dort kein Wunderwerk tun, außer dass er wenigen Schwachen die Hände auflegte und sie heilte. Und er wunderte sich über ihren Unglauben.“   Mk.6:3-6

Unglauben zu haben ist eine klare Entscheidung, sich über Jesus „zu ärgern“,

aber das ist nicht zu verwechseln mit den Gefühlen des Zweifelns oder der Verzweiflung.

Zeugnis: Größte Wunder sind bei mir im Dienst geschehen, wenn ich das Gefühl hatte, Gott ist Millionen von Lichtjahren entfernt.

  1. Wie entstand diese Art von Glauben in ihr? 
  • Sie hörte von Jesus!

Röm.10:17  „Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Christi.“

Glaube entsteht nicht durch unsere religiöse Anstrengung und damit ist Glaube auch keine menschliche Leistung.

Glaube ist ein Geschenk von Jesus.

„Indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens.“  Heb.12:2

Jesus ist das fleischgewordene Wort. Joh.1:1+14

Durch das Wort Gottes wurde alles geschaffen, was ist!

Gott ist ein Gott des Glaubens!

Er sprach (wörtlich übersetzt): „Es ist Licht!“ und es wurde Licht.

Er ist die Erfüllung des Wortes Gottes!

„Und er heilte alle Leidenden, damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja geredet ist, der spricht: ‚Er selbst nahm unsere Schwachheiten und trug unsere Krankheiten.“   Mat.8:16,17

  • Sie sagte zu sich selbst!: Wenn ich nur den Saum seines Gewandes anrühre, werde ich geheilt werden.

Spr.18:21   „Tod und Leben sind in der Gewalt der Zunge, und wer sie liebt, wird ihre Frucht essen.“

Mk.11:23    Wenn wir erfüllt sind mit dem „Glauben aus Gott“ verändern sich unsere Gebete, verändert sich unsere Sprache:

Nicht: Herr, wenn Du willst, oder bitte tu doch etwas, sondern:

„Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer! und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, dass geschieht, was er sagt; dem wird es werden.“

Ich glaube, ich sage es und es geschieht!

Maria: Nachdem der Engel zu ihr sprach: „Denn kein Wort, das von Gott kommt, wird kraftlos sein.“

Maria aber sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; Es geschehe mir nach deinem Wort!“   Lk.1:37,38

  • Sie tat etwas, was unmöglich für sie war.

Sie ging durch die Volksmenge hindurch, obwohl sie eine Unreine war.

Warum war sie dazu fähig?

Mk.11:22 Jesus sagt zu seinen Jüngern: „Habt den Glauben Gottes!“

Sie tat etwas, wozu sie menschlich nicht fähig war: Sie wurde geglaubt!

Petrus ging nicht auf dem Wasser – Er ging auf dem Wort und auf dem Glauben von Jesus!

„Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen! Er aber sprach: Komm! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu.“   Mat.14:28,29

Petrus tat etwas, was für ihn unmöglich war: Er wurde durch Jesu Wort und durch Jesu Glauben getragen.

Mk.11:24   „Alles um was ihr auch betet und bittet, glaubt, dass ihr es empfangen habt und es wird euch werden.“

Natürlicher Glaube tut Dinge, die er nicht sehen kann: Schlangen vor i-Phone Läden, Dosen Erbsen kaufen, mit Busfahrer mit fahren.

Lk.17:14 Die Aussätzigen wurden auf dem Weg zum Priester geheilt, aufgrund des Wortes Jesu.

Kraft des Versprechens: Addis – Versprechen von Bruder Waldemar

Pastor Mario Wahnschaffe, Bonn im September 2014

 

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