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Eine Berührung von IHM

touch the sky
touch the sky

Heilungsgottesdienst, Mk.5:25-34

Die Predigt als MP3 können Sie hier anhören.

Einleitung

Wieder ein normaler Tag in dem Alltag von Jesus:

Jesus ist gerade unterwegs zu einem todkranken Kind.

Jesus liebte es, in der Nähe von Kranken zu sein. Er liebt es in ihrer Gegenwart zu sein, nahe bei ihrer Not, ihrer Hoffnungslosigkeit und ihrem Schmerz.

Er liebt es die Schwachen zu berühren.

Es gibt Religionen, die lehren, dass die Kranken und Behinderten, von Gott bestraft und verflucht wären.

Aber Jesus hat uns als Menschen gezeigt, wie wir mit Kranken umgehen sollen:

Wir wollen uns als CLW-Familie immer wieder mit dem Thema Heilung beschäftigen, obwohl es auch Enttäuschungen gibt auf diesem Gebiet.

Aber Jesus hat uns befohlen für die Kranken da zu sein.

Wir träumen von einer inklusiven und menschenliebenden Gemeinde, wo chronisch Kranke und schwer psychisch und physisch Leidende sich angenommen und geliebt fühlen.

Durch das Vorbild und die Liebe Jesu lehnen wir eine bestimme Betonung einer Lehre ab, in der wir Kranken oder chronisch Kranken vermitteln, sie wären Schuld an ihrer Krankheit oder sie wären krank, weil sie nicht genug geglaubt hätten.

So fragen die Jünger Jesus einmal, als sie einen Blindgeborenen antreffen, wer denn gesündigt hätte, er oder seine Eltern.

Hier sehen wie tief die Frage ist: Ich bin krank, was habe ich falsch gemacht? Warum will Gott mich strafen?

Doch Jesus antwortet: Weder dieser hat gesündigt, noch seine Eltern, sondern damit die Werke Gottes an ihm offenbart würden. ich bin das Licht der Welt!   Joh.1:3-5

Jesus liebt es Kranke zu berühren oder von ihnen berührt zu werden.

Während Jesus also unterwegs zu einem hoffnungslos kranken Kind des Jairus und während er geht, wird er von einer hoffnungslos kranken Frau berührt, und Kraft geht von ihm aus und sie empfängt ihre Heilung, ohne dass er dies anscheinend beabsichtigt hat.

Allein aus seiner Gegenwart geht Kraft hervor!

Was für eine wunderbare Geschichte:
Eine chronisch kranke Frau, die eine unangenehme Krankheit quält, die sie nach jüdischen Vorschriften unrein und damit unberührbar macht, wird geheilt, indem sie unseren Herrn heimlich an seinem Gewand berührt!

Jesus wurde von vielen Menschen umringt und gedrängt, viele versuchten ihn zu berühren und anzutasten, aber als diese Frau, nur den Saum seines Gewandes berührte, blieb er stehen, weil er spürte, dass Kraft von ihm ausgegangen war. Mk.5:29

Das heißt für uns als Ermutigung, ganz egal wo ich bin oder ob ich mich von Gott emotional gefühlt fern empfinde, der Glaube allein stellt eine Berührung zu ihm her.

“Jesus aber sprach zu ihr: Tochter dein Glaube hat Dich geheilt.”   Mk.5:34

Jesus sagt nicht zu ihr:
Gott hat Dich geheilt, oder
Ich habe Dich geheilt.
Jesus sagt: Dein! Glaube hat dich geheilt.

Was für ein starker Glaube, um den wir sie alle beneiden!

Die „Vorraussetzungen ihres Glaubens“

Doch wir brauchen sie nicht zu beneiden, denn sie hatte die denkbar schlechtesten Vorraussetzungen:
– Sie war 12 Jahre lang krank und war gewohnt an ihre Krankheit . Mk.5:25

Nach solch einer langen Zeit wie 12 Jahre, lernst Du mit Deiner Krankheit mit Deinem Problem Frieden zu schließen und lernst damit zu leben!

– Sie war enttäuscht von vielen Ärzten, die zwar ihr ganzes Geld genommen hatten, aber ihr keinerlei Besserung verschafft hatten.

Sie war enttäuscht und hoffnungslos, weil sie Ärzten vertraut hatte und ihr gesamtes Geld investiert hatte.

Nicht nur, dass die Ärzte ihr nicht helfen konnte, es wurde sogar schlimmer mit ihr. Was für eine Enttäuschung und Verbitterung muss sie gequält haben.

– Sie war verbittert, weil sie durch ihre Krankheit von der Gesellschaft ausgeschlossen war.   Mk.5:25,26

– Sie hatte eine Krankheit, die sie nach jüdischen Regeln von der Gesellschaft ausschloss.
– Sie fühlte sich abgelehnt und war ein Mensch voller Härte und Verbitterung.
– Sie hatte also keine besonders gute Vorraussetzung diese Art Glauben zu haben, im Gegensatz zu Dir.

2. Was war Ihr Geheimnis, woher stammt ihr Glaube? 

– Sie hörte von Jesus! Mk.5:27
Starker biblischer Glaube kommt durch das <regelmässig> gehörte Wort Christi.
Röm.10:17   „Also ist der Glaube aus der ‚Verkündigung’, die ‚Verkündigung’ aber durch das Wort Christi.“
Das Wort ‚Verkündigung’ wird hier ausgedrückt durch ein Partizip: „Das Hören, das Gehör, das Gehörte.“
Was hörst Du tagtäglich?
Welchen Menschen schenkst Du Dein dauerndes Gehör?
Menschen, die es gut mit Dir meinen oder die ein Werkzeug des Feindes und der Lügen sind?

– Du bist schlecht
– Du bist hässlich
– Du bist dumm

Menschen, die Dich missbraucht haben, verletzt haben.

Willst Du ihnen durch Bitterkeit und Unvergebenheit Raum geben und Macht geben, Dein Leben zu zerstören?

Ich habe mich entschieden, keinem Menschen auf dieser Welt Macht oder Erlaubnis zu geben, mein Leben zu zerstören.

– Androhung von Gewalt
– Enttäuschung in der Gemeinde durch Christen oder Leiter
– Ich habe mich entschieden, dass Jesus und sein wahres Wort, die einzige Macht in meinem Leben bekommt.

Sein Wort sagt über mich:

– Dass ich geheilt bin.   1.Pet.2:24
– Dass ich der Allerbeste und heilig bin.   1.Kor.6:11
– Dass ich schön bin.   Ps.139:14
– Dass die Weisheit und Erkenntnis Jesu in mir wohnt.   Kol.2:2,3

2. Sie sprach zu sich selbst!  Mk.5:28

Das Bekenntnis unseres Mundes hat Kraft und Gewalt zu Tod und leben. Spr.18:21 Wer die Zunge liebt, wird ihre Frucht essen.
Es ist wichtig, was Du über Dich selbst sagst.

Unsere Bekenntnisse sind wichtig!

Was sagst Du von Dir selbst?

Johannes der Täufer hatte ein klares Bekenntnis  über sich selbst, als er gefragt wurde:

Joh.1:20-23

Bist Du der Christus? Bist Du der Elia?
Seine klare Antwort: Ich bin´s nicht.
Als Frau und Mann Gottes muß man sich auch klar abgrenzen gegenüber Lügen und ungesunden Identitäten.
Wir sind nicht mehr Opfer, wir sind nicht ausgeliefert, wir sind keine Verlierer.
Aber wir maßen uns auch nichts an, was uns nicht gebührt.

 Was sagst Du von dir selbst?

Ich bin  die Stimme eines Rufenden in der Wüste. Macht gerade den Weg des Herrn in der Wüste!
Und jetzt kommt es:
„Wie Jesaja der Prophet gesagt hat.“
Johannes der Täufer definierte sein Leben allein durch die Wahrheit des Wortes Gottes.

3. Sie tat etwas, was Ihr unmöglich erschien, sie kam in der Menge zu Jesus, um ihn zu berühren, obwohl sie noch eine Unreine war und niemanden berühren durfte.

Wenn wir im Glauben beten, dann glauben wir schon, dass wir es empfangen haben und dann wird es uns werden! Mk.11:24

Ich nenne dies das Parodoxon des Glaubens.

So wie in Lk.17:14

Die Heilung der zehn Aussätzigen. Sie wurden geheilt, während! Sie zum Priester gingen. Sie glaubten dem Wort Jesu mehr als ihren eigenen Symptomen und taten das Unmögliche.

Mario Wahnschaffe, Bonn im April 2014

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