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Ich lebe IN IHM und in seiner Auferstehungskraft

–> MP3 hier anhören. “Er hat uns mit auferweckt und mit sitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus, damit er in den kommenden Zeitaltern den überschwenglichen Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erwiese in Christus Jesus.“

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Ich lebe in SEINER Auferstehungskraft! foto: sxc.hu

Epheserbrief 2:6,7

Die Auferstehung Jesu: Das Zentrum unseres Glaubens

Die Auferstehung Jesu ist eigentlich das absolute Zentrum des Glaubens eines Nachfolgers Jesu.

Der Glaube eines Christen basiert nicht auf:

– Den Lehren Jesu

– oder den Wundern Jesu

– oder den guten Taten, die Jesus vollbracht hat.

– Dabei war Jesus: Der allergrößte Lehrer und seine Lehren sind vollkommen, siehe z.B. die Bergpredigt

– Der größte Wundertäter, der Kranke heilte und sogar Tote auferweckte

– Und er war voller guter Taten für die Armen und Vernachlässigten.

Und doch fußt unser Glaube nicht darauf. Unser Glaube – und das macht uns unverwechselbar für alle anderen Religionen, ist darauf gegründet, dass wir glauben, dass Jesus von den Toten auferstanden ist!

Paulus geht sogar so weit, dass wenn wir nur an die Kreuzigung und an den Tod Jesu glauben würden, unser Glaube umsonst wäre: „Wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden. Also sind auch die, welche in Christus entschlafen sind, verloren gegangen. Wenn wir allein in diesem Leben auf Christus gehofft haben, so sind wir die elendesten aller Menschen.“

1.Korinther-Brief 15:17-19

Das heißt, wir gedenken Ostern nicht einem guten Lehrer, an einen Wundertäter, an einen guten Menschen, der für eine gute Sache als Märtyrer starb. Paulus sagt, wenn wir das allein tun, dann ist unser Glaube nichtig und wir sind die bemitleidesten Menschen von allen.

Zu Ostern feiern wir als Christen, dass Jesus:

– Starb

– Wieder lebendig wurde (d.h. nicht scheintot!)

– Und dass er in einem realen physischen Leib agierte und sich den Jüngern und vielen Menschen zeigte.

Die leibliche Auferstehung Jesu von den Toten wird in der heutigen Zeit nicht nur von atheistischen Wissenschaftlern sondern auch von Muslimen und anderen Religionen bestritten und in Frage gestellt. So sagen, die Muslime, dass die Kreuzigung und die Auferstehung Jesu gar nicht so stattgefunden hat, wie in der Bibel dargestellt.

Der biblische Befund:

Im Alten Testament wird seine Kreuzigung und Auferstehung vorausgesagt durch den Propheten Jesaja:

Jes.53:5 Durchbohrt um unserer Sünden willen.

Jes.53:12  Darum werde ich ihm Anteil geben unter den Großen, und mit den Gewaltigen wird er Beute teilen.

Jesus hat sein Sterben und Auferstehung dreimal voraus gesagt: Matt.16:21; 17:22,23; 20:17-19

 

Manche haben argumentiert, dass er erst gar nicht gestorben sei, sondern nur scheintot war.

Der biblische Bericht sagt uns aber, dass sein Tod von Profi-Killern der römischen Besatzer Armee bestätigt worden ist:

* Mk.15:39  Der Hauptmann sagte: Wahrhaftig, das war Gottes Sohn!

* Denn das war sein Job, nicht anderes zu tun, als Menschen umzubringen im Namen von Caesar und Pilatus!

*  Joh.19:34 berichtet, dass ein Soldat ihm mit einem Speer die Seite und das Herz durchbohrt hatte, so dass Wasser und Blut austrat.

* Wie sollte Jesus die Geisselung, die Kreuzigung, die Einbalsamierung und Einwicklung in schwere Leinentücher drei Tage ohne Sauerstoff, überlebt haben, den schweren Stein weggerollt und drei starke Römer überwältigt haben?

Nur als Fall für die Notaufnahme – Ohne Herz!

 

Manche argumentieren, der Leichnam wurde von den Jüngern gestohlen, und die Jünger hätten die Geschichte der Auferstehung erlogen.

* Pinchas Lapide ein jüdischer Religionswissenschaftler, der nie zum christlichen  Glauben konvertiert ist, legt in seinem Buch dar, warum er glaubt,  die Geschichte der Auferstehung historisch wahr ist:

Pinchas Lapide, Auferstehung – Ein jüdisches Glaubenserlebnis, Calwer Verlag, Stuttgart, 1986,  S.54 + 76,77

# Wäre dies eine erfundene Geschichte, hätte man niemals Frauen genommen als die ersten Zeugen der Auferstehung, da damals Frauen nicht als Zeugen vor Gericht galten.

# Etwas Gewaltiges muss geschehen sein, was Verleugner und Angsthasen in mutige Bezeuger des Evangeliums verändert hat, die mit dem Evangelium die ganze Welt auf den Kopf stellten.

# Wären diese Art Jünger, die vorher Versager waren, bereit gewesen für eine Lüge zu sterben, am Kreuz, bei der Enthauptung oder Folter?

 

Weitere Argumente für die Realität der Auferstehung Jesu: Maria, seine Mutter und Judas und Jakobus, seine beiden Brüder bekannten nach seiner Auferstehung: Jesus ist der wahre Gott und wir beten ihn an.

Meine Mutter würde mich niemals als Gott anbeten, denn, sie kennt alle meine Sünden! 🙂 Jesu Mutter hatte nicht nur Jesu reines Leben gesehen, sondern auch seine Auferstehung!

Saulus oder Paulus, der Osama bin Laden seiner Zeit, der alles daran setzte den christlichen Glauben auszulöschen bekennt, dass Jesus der Auferstandene ist und widmet und riskiert sein Leben für ihn. Etwas Einschneidendes muß in seinem Leben passiert sein, was ihn vom Killer zum Prediger transformiert hat!

Wir haben geschichtlich dokumentierte Jünger und Personen, die seine Auferstehung zu dieser Zeit bezeugen können:

1.Kor.15:5-8   Petrus, den Aposteln, 500 Brüdern auf einmal, Jakobus und Paulus selbst.

Das heißt im Korintherbrief der in den 50iger Jahren verfasst ist haben wir Zeitzeugen, die man hätte fragen können.  Jesus ist also nicht nur geistlich auferstanden, seine Auferstehung ist real und geschichtlich bezeugt!

Das Grab Jesu wurde von den ersten Christen nicht verehrt: Keine Kerzen, Photos, Teddys, Herzen –  nichts, weil man mit ihm hätte Essen und Kaffeetrinken konnte.

Jesus ist wahrhaftig auferstanden und so bekennen es heute nach 2000 Jahren immer noch 32 % von 6,9 Milliarden Menschen, die größte Weltreligion auf Erden: Niemand würde dies nach 2000 Jahren mit Michael Jackson oder Paul Walker machen.

 

2. Die Auferstehung Jesu ist real in unserem Alltag!

Jesus ist das Gegenteil von Religion! Warum? Weil er lebt und weil er Dein bester Freund sein will:

– Denn er kümmert sich um Dich – REAL!

– Er liebt Dich – REAL!

– Er heilt Dich und berührt dich heute – REAL!

– Er stärkt Dich und gibt Dir Hoffnung durch seine Gegenwart

 

Was ist die Hoffnung der Auferstehung, die in uns wohnt?

„Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit“   Kol.1:28

– Nur Christus kann uns wirkliche Heilsgewissheit geben.

– Nur der auferstandene Christus hat uns die Angst vor dem Tod genommen

– Er lässt unser Leben bedeutsam werden, da wir ewigkeits-orientiert leben

– Wir können anders Abschied nehmen von den Geliebten, die verstorben sind.

 

3. Die Auferstehungskraft Christi in Dir!

Christus ist gekommen, damit Du n der Fülle Gottes und seiner Kraft leben kannst: „In ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig und ihr seid mit ihm erfüllt, in ihm, der das Haupt jeder Gewalt und Macht ist.“ Kol.2:9

Normalerweise würde jeder, der mit dieser gewaltigen Kraft Gottes in Kontakt kommen würde, sofort sterben oder verglühen. Deshalb ist Christus unser Adapter geworden: Gott hat Dich durch Christus mit sich versöhnt – 2.Kor.5:18

– Unsere Übertretungen werden uns nicht mehr angerechnet

– Das Wort der Versöhnung ist in uns gelegt Beispiel: Die heilenden Worte des Vaters, der seinen Sohn, einen Kindersoldaten wieder zurück holt, in dem Film “The Blood Diamond”.

Ohne Christus hätten wir keine Rechte, keine Überlebenschance bei Gott Ohne Christus wären wir Gottes Gericht ausgesetzt.

Durch Christus bist Du ein neues Geschöpf 2.Kor.5:17

– Ist jemand in Christus ist er ein neues Geschöpf

– Das Alte ist vergangen Durch Christus bist bist Du in Gott und in seiner Fülle

– Ich bin in dem Vater, ihr in mir, und ich in Euch   Joh.14:20

– Ich bin der Weinstock und ihr die Reben – Wer in mir bleibt und ich in ihm, bringt viel Frucht   Joh.15:5

– Losgetrennt von ihm kannst du nichts tun.   Joh.15:4

Pastor Mario Wahnschaffe, Bonn 2014

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Ich bin gekreuzigt in IHM

Kreuz, Foto: sxc.hu

„In IHM“   Predigtreihe Teil 1, ich bin in IHM

Kreuz, Foto: sxc.hu
Kreuz, Foto: sxc.hu

Diese Predigt können Sie hier als MP3 anhören.

„Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus, nahe geworden.

In seinem Fleisch hat er die Feindschaft, das Gesetz der Gebote in Satzungen, beseitigt, um die zwei – Frieden stiftend – in sich selbst zu einem neuen Menschen zu machen.“

Epheserbrief 2:13

„Wie die Wahrheit in Jesus ist: Ihr habt den alten Menschen ausgezogen und den neuen Menschen angezogen, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.“

Epheserbrief 4:21-24

Allein diese Verse sollten uns aus den Stühlen reissen:

Dadurch dass wir in Christus sind!,

sind uns viele Verheissungen schon geschenkt worden und wir haben sie schon:

– Ich bin Gott nahe
– Ich bin ein völlig neuer Mensch
– Dieser Mensch ist Gott ähnlich: Ich bin ok, völlig gerecht und heilig!

Wow, wenn ich diesen Vers frommen Christen in einer Kirche vorlesen würde, dann würden alle Amen sagen. Dennoch würde es keine Begeisterung auslösen, weil man diesen Wahrheiten nur intellektuell zustimmen würde, aber nicht wirklich danach handeln würde.

Wenn man Schwierigkeiten hat oder sich schlecht fühlt, sagt man sofort:

– Gott hat mich verlassen
– Ich bin kein guter Christ

Wir leben in einer für Gläubigen schwierigen Welt:

Wir sind von der Schule und Uni trainiert, alles zu hinterfragen und in Zweifel zu ziehen, so sind wir zu Gotteszweiflern geworden.  Und auch zu Selbstzweiflern und wir verlieren auch immer mehr das Vertrauen in andere Menschen. So lebt diese Gesellschaft einsam ohne Gott, ohne Vertrauen in sich selbst und oft getrennt von geliebten Menschen.

Entweder bietet uns diese Welt ein leistungsorientiertes Denken an:

Wenn Du leistest, wenn Du erfolgreich bist, dann bist Du wertvoll und anerkannt. Oder sie bietet uns das religiöse System an: Wenn Du die Religion einhälst und gehorchst, dann wirst Du von Gott geliebt. Christsein ist genau das Gegenteil von Religion.

„Christ“ heißt auf deutsch „gesalbt“
Das bedeutet:

– Beschenkt zu sein.
– Ausgestattet zu sein.
– Befähigt zu sein: Von einer höheren Macht und Autorität beauftragt zu sein.

Christ zu sein, bedeutet nicht etwas zu verdienen, es bedeutet, ich bin mit einer Salbe gesalbt, die duftet, die heilt, von der ein angenehmer Geruch ausgeht.

Es bedeutet, ich bin mit etwas bekleidet. Ich bin in etwas hineingetaucht.

Die Arche des Alten Testamentes ist ein Bild auf den rettenden Christus: Alle Gläubigen, die in der Arche waren, waren gerettet vom Tod.

Der Film “Apollo 13” handelt von der spannenden Rettung der drei Astronauten, die dazu verurteilt waren in dem todbringenden Weltall zu sterben. Solange die Astronauten von Apollo 13, in der Kapsel waren, waren sie geschützt von dem Hitzeschild, versorgt durch den Sauerstoff und haben in dem todbringenden Weltraum überlebt.

Houston sagte: Wir werden sie alle retten und heil auf die Erde zurückbringen und Versagen ist keine Option!

2. Wir haben in IHM eine neue Identität

Wir sind bekleidet mit Ihm.Man sagt Kleider machen Leute: Wir sind heilig, weil wir mit dem Heiligen bekleidet sind. Eine Uniform verleiht Macht: Wir sind stark, weil der Starke in uns wohnt.

So wie Prinz mit blauen Blut geboren wird, bleibt er Teil der königlichen Familie, auch wenn er in seiner Jugend dumme Sachen macht, doch wird er, je mehr er seiner Herkunft vertraut, königlich handeln.

So auch wir, sind Töchter und Söhne Gottes und je mehr wir uns so sehen, werden wir uns auch so verhalten, weil wir glauben, dass wir in Ihm sind.  Es alles eine Sache des Glaubens und der Identität.

Wenn ich glaube, dass ich durch Rauchen mich entspanne, dann werde ich rauchen.
Wenn ich dem Wort Gottes vertraue, dann wird der Geist Gottes mich an stille Wasser des Geistes führen und mich erquicken.

Wenn ein Mann glaubt, dass ihm besser geht, wenn er ins Bordell geht, statt schwierige Zeiten mit seiner Frau zu durchstehen, so wird er danach handeln. Wenn er stattdessen dem Wort Gottes vertrauen wird, wird er treu bei seiner Frau bleiben in guten und in schlechten Zeiten, weil er Gottes Wort Glauben schenkt.

Und wenn jemand anfängt, Gottes Wort zu glauben, nicht nur gedanklich übereinzustimmen, sondern auch danach zu handeln, wird er die Verheissungen von Gottes Wort erleben.

Joh.17:26   „Und ich habe ihnen Deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, womit Du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen.“

Wenn wir wirklich glauben, dass Jesus und die Liebe des Vaters in uns ist, dann handeln wir auch in seiner Liebe.

Wir identifizieren uns mit seiner Identität, mit seiner Tugend.

3. Er hat sich mit Dir identifiziert

Warum können wir uns „in IHM“ identifizieren?
Weil er sich mit uns zuerst identifiziert hat.
Die Geschichte der Bibel ist eine leidenschaftliche Geschichte der Liebe Gottes zu dem Menschen.
Schon in den ersten Seiten der Bibel sehen wir, wie stark Gott sich mit dem Menschen vereinen und identifizieren will:

1.Mos.1:27   „Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bilde Gottes schuf er ihn.”

1.Mos.1:26   „Lasst uns Menschen machen in unserem Bild, uns ähnlich.“

So nah will der heilige und allmächtige Gott dem Menschen kommen, dass er seinen Odem, den Atem des Lebens in ihn haucht, so wurde der Mensch eine lebende Seele.   1.Mos.2:7

So sehr will Gott mit dem Menschen verbunden sein, dass er ihn ihm ähnlich schafft. Lukas sagt sogar in dem Stammbaum Jesu, dass Adam der Sohn Gottes war, von Gott abstammte.

So sehr verlangte es Gott danach, sich mit dem Menschen zu identifizieren, dass er Adam seinen Sohn nennt, ihm ähnlich.

Und diese Einheit, diese Identifizierung zerbrach durch die Hässlichkeit der Sünde.
Die Macht der Sünde machte uns zu Feinden Gottes.
Sünde bedeutet totale Entfremdung, Trennung, Aufhebung jeder Identifikation, Verfeindung.
Aber Christus kam, um die Trennung aufzuheben durch sein Opfer.
Durch sein Opfer hat er uns wieder eins gemacht, wieder identifiziert mit Gott.
Sein ewiger und unbegrenzter Geist identifizierte sich mit dem ersten Menschen.

Aber Adams Leib war herrlich gemacht. Ps.8:6, wenig geringer als die Engel.
Doch Christus kam und identifizierte sich sogar mit unserer Sündigkeit.

Nicht dass er Sünde beging!

Doch er identifizierte sich mit unserer Schwachheit.
Er wurde geboren als ein schwaches Baby.
Er wurde in jeder Weise versucht wie wir, aber ohne Sünde. Heb.4:15, er hat Mitleid mit unseren Schwächen.
Er lernte Gehorsam durch Leiden. Heb.5:7

Und er schreckte nicht davor zurück völlig identifiziert zu werden mit unserer Sünde, damit wir völlig gereinigt und gerecht gemacht würden.   2.Kor.5:21

Und nun lebt er in Dir und Du bist ein Tempel des Heiligen Geistes!   1.Kor.3:16

Joh.17:26  Jesus ist in Dir und die Liebe des Vaters
Seine Liebe und seine Tugend wohnt in Dir.

Gegenteil von Religion!

Durch ihn bist Du der Macht der Sünde gestorben! Röm.6:11

Der verlorene Sohn, er wollte sich zum Sklaven machen, um seine Sünde abzubezahlen, aber durch die Worte seines Vaters wurde er wieder zum Sohn.

Durch die Worte des Vaters werden in der Gemeinde Jesu:

– Hasser zu Liebenden
– Abhängige zu Freien
– Sünder zu Heiligen
– Zornige zu Sanftmütigen

Jesus ist der Perfekte für die Unperfekten.

 Und in ihm bin ich der Macht der Sünde gestorben und bin ein Diener der Liebe Gottes geworden.

Pastor Mario Wahnschaffe, Bonn im April 2014

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EPHESUS – Die Predigtreihe Teil 8: KÄMPFEN / fight

Burg
Burg. Quelle: sxc.hu

Bibellese: Eph.6:10-17

Die Predigt als MP3 hören Sie hier.

1. Unser Kampf

Viele Christen denken: Komm zu Jesus , dann hast du keine Probleme mehr.
Werde Christ, dann geht alles von selbst und dein Weg ist auf Rosen gebettet.
Glaube nur und bete im Glauben und alle deine Probleme haben sich gelöst.

Die ersten Christen, die sich taufen liessen, wussten, dass sie mit ihrem Leben bezahlen würden.
Die Lehre der ersten Christen, der verfolgten Gemeinde:

Apg.14:22 Sie stärkten die Seelen der Jünger

– Sie ermahnten sie im Glauben zu verharren
– Wir müssen durch viele Bedrängnisse ins Reich Gottes gehen

Viele Christen geben auf, weil sie denken mit ihnen wäre etwas falsch, weil sie durch
Schwierigkeiten und Verfolgungen gehen.

Aber das ist überhaupt nicht ein Zeichen dafür, dass etwas falsch mit Dir ist, sondern
unsere Vorgänger, die Propheten wurden verfolgt und verlästert.

2. Unser Gegner

Unser Gegner ist ein übermächtiger Feind.
Viele Christen versuchen ihm durch ihre eigene Kraft zu widerstehen.
Einer der frömmsten und radikalsten Pharisäer und später Nachfolger Jesu beschreibt
seinen aussichtslosen Kampf gegen diesen brutalen Feind.

Paulus beschreibt das in Römerbrief 7:

Er war ein sehr kluger Theologe, ausgebildet an der feinsten Schule unter Gamaliel
Er war ein Kraftprotz der Willenskraft, gefüllt mit starken Emotionen des glühenden Hasses, versuchte er die erste Gemeinde überall zu verfolgen und zu vernichten.

Und doch war die menschliche Kraft dieses überragenden Genies nicht ausreichend für diesen brutalen und übermächtigen Feind.

– Ich tue nicht das was ich will
– Denn ich tue das, was ich hasse
– obwohl ich mit meinem Verstand zustimme, dass das Gesetz gut ist.

Und das ist noch die Geschichte eines Mannes, der das Gute wollte.
Viele kämpfen einen noch viel aussichtsloseren Kampf.
Sie versuchen einem Feind am Sonntag zu widerstehen, mit dem sie von Mo. bis Fr.  zusammenleben.
Beispiel: Rommel, der schon zu verstrickt war mit dem Führer, als ihm zu widerstehen.
oder ein leitender BKA Beamter, der versucht schweres organisiertes Verbrechen in Deutschland zu bekämpfen und ist selbst verstrickt in Kinderpornographie.

Solch ein Soldat kann nicht weiter kämpfen.
Und so geht es jedem Soldaten, der gegen diesen mächtigen, ungerechten Feind kämpfen will:

– Du lebst mit ihm in einem Haus und isst mit ihm an einem Tisch, Du schläfst mit ihm in einem Bett.
– Du lebst in Ungerechtigkeit: Du schaust Dir im Internet die Nacktheit von Menschen an,
die nur dem gehört, der sie einmal heiraten wird.
– Du lebst in Lüge, weil Du den Staat um Deine Steuern betrügst.
– Du lebst in Unvergebenheit und Bitterkeit, indem Du schlecht über Deinen Nächsten redest und zu seinem Richter Dich erhoben hast.
– Damit machen wir uns eins mit unserem Feind.

Paulus nennt das: „Gebt dem Teufel keinen Raum!“  Eph.4:27!

Viele Christen leben und essen und schlafen mit dem Feind in einem Haus und dann wundern sie sich, warum sie so wenig Vollmacht haben.
Dieser Feind ist viel älter als Du, er hat viele Heilige, viele Könige, viele Mächtige bezwungen. Er kennt uns in und auswendig und er kennt unseren schwachen Punkt:
Er gibt Dir, was Dir Spass macht und weiß, wo er Dich packen kann:

– Sex
– Alkohol
– Drogen
– Macht
– Geld

Wer sich mit ihm anlegt hat schon verloren, bevor er angefangen hat.

Ist denn dies das Ende?

Müssen wir mit Paulus in Römerbrief Kapitel 7:24 kapitulieren und sagen: „Ich elender Mensch! Wer wird mich erretten von diesem Leibe des Todes?“

Nein! Denn es gibt jemanden der mächtiger ist als dieser brutale und übermächtige Feind.

3. Der Kampf ist die Sache des Herrn

Niemand kann den Feind besiegen außer Einem. Sein Name ist: Jesus Christus! Er ist der Herr aller Herrn und der König der Könige, vor ihm muss sich jedes Knie beugen in der himmlischen, irdischen und unterirdischen Welt!

Phil.2:10
„ER hat die Gewalten und die Mächte völlig entwaffnet und sie öffentlich zur Schau gestellt.

In IHM hat er einen Triumph über sie gehalten.“ Kol.2:15

Lk.11:22 sagt über ihn: Jesus ist der Stärkere, der über den Feind kommt und ihn besiegt und seine Güter plündert.

Jesus hat den Feind besiegt
Er hat den Kampf für uns gewonnen
Er hat uns in sein Sieg eingeschlossen.
Er hat uns die Waffenrüstung Gottes gegeben, mit dem wir die Macht des Teufels und alle seine Listen überwinden können.
Bild: Feuerverzinktes Werkzeug: Ein Eisen ist in ein Feuerbad von Zink getaucht und bekommt eine Beständigkeit gegen Rost verliehen.
Wir lassen uns taufen in ein neues Element.
Wir lassen uns in Christus hinein tauchen.
Er ist unser Schutz:
Er ist unser Gürtel der Wahrheit.
Er ist unser Brustpanzer der Gerechtigkeit.
Er ist unser Helm des Heils.
Er ist unser Schild des Glaubens
Er ist unser Evangelium und das Wort Gottes.
Wie kommen wir unter diesen Schutz? Wie kommen wir unter diese gewaltige Vollmacht?

Jak.4:7 „Unterwerft euch Gott! Widersteht dem Teufel! Er wird von Euch fliehen!“
Wie können wir den Feind besiegen? Indem wir uns bergen in Christus
Indem wir ihn unsere Kämpfe kämpfen lassen

Einschüchterungen: Ich bin unheilbar krank – Schild des Glaubens: Ich bin geheilt in seinen
Wunden.

Verdammnis: Du bist ein schlechter Christ, Du wirst es nie schaffen – Brustpanzer der
Gerechtigkeit und Helm des Heils: Mir ist vergeben und ich bin gerecht in ihm.

Jesus ist dies alles: Er ist Deine Gerechtigkeit, Dein Glaube, Dein Heil. Jesus selbst ist Dein Waffenrüstung Gottes. In IHM bist Du perfekt geschützt vor einem übermächtigen Feind!

Fürchte Dich nicht!

Mario Wahnschaffe, Bonn im April 2014

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Eine Berührung von IHM

touch the sky
touch the sky

Heilungsgottesdienst, Mk.5:25-34

Die Predigt als MP3 können Sie hier anhören.

Einleitung

Wieder ein normaler Tag in dem Alltag von Jesus:

Jesus ist gerade unterwegs zu einem todkranken Kind.

Jesus liebte es, in der Nähe von Kranken zu sein. Er liebt es in ihrer Gegenwart zu sein, nahe bei ihrer Not, ihrer Hoffnungslosigkeit und ihrem Schmerz.

Er liebt es die Schwachen zu berühren.

Es gibt Religionen, die lehren, dass die Kranken und Behinderten, von Gott bestraft und verflucht wären.

Aber Jesus hat uns als Menschen gezeigt, wie wir mit Kranken umgehen sollen:

Wir wollen uns als CLW-Familie immer wieder mit dem Thema Heilung beschäftigen, obwohl es auch Enttäuschungen gibt auf diesem Gebiet.

Aber Jesus hat uns befohlen für die Kranken da zu sein.

Wir träumen von einer inklusiven und menschenliebenden Gemeinde, wo chronisch Kranke und schwer psychisch und physisch Leidende sich angenommen und geliebt fühlen.

Durch das Vorbild und die Liebe Jesu lehnen wir eine bestimme Betonung einer Lehre ab, in der wir Kranken oder chronisch Kranken vermitteln, sie wären Schuld an ihrer Krankheit oder sie wären krank, weil sie nicht genug geglaubt hätten.

So fragen die Jünger Jesus einmal, als sie einen Blindgeborenen antreffen, wer denn gesündigt hätte, er oder seine Eltern.

Hier sehen wie tief die Frage ist: Ich bin krank, was habe ich falsch gemacht? Warum will Gott mich strafen?

Doch Jesus antwortet: Weder dieser hat gesündigt, noch seine Eltern, sondern damit die Werke Gottes an ihm offenbart würden. ich bin das Licht der Welt!   Joh.1:3-5

Jesus liebt es Kranke zu berühren oder von ihnen berührt zu werden.

Während Jesus also unterwegs zu einem hoffnungslos kranken Kind des Jairus und während er geht, wird er von einer hoffnungslos kranken Frau berührt, und Kraft geht von ihm aus und sie empfängt ihre Heilung, ohne dass er dies anscheinend beabsichtigt hat.

Allein aus seiner Gegenwart geht Kraft hervor!

Was für eine wunderbare Geschichte:
Eine chronisch kranke Frau, die eine unangenehme Krankheit quält, die sie nach jüdischen Vorschriften unrein und damit unberührbar macht, wird geheilt, indem sie unseren Herrn heimlich an seinem Gewand berührt!

Jesus wurde von vielen Menschen umringt und gedrängt, viele versuchten ihn zu berühren und anzutasten, aber als diese Frau, nur den Saum seines Gewandes berührte, blieb er stehen, weil er spürte, dass Kraft von ihm ausgegangen war. Mk.5:29

Das heißt für uns als Ermutigung, ganz egal wo ich bin oder ob ich mich von Gott emotional gefühlt fern empfinde, der Glaube allein stellt eine Berührung zu ihm her.

“Jesus aber sprach zu ihr: Tochter dein Glaube hat Dich geheilt.”   Mk.5:34

Jesus sagt nicht zu ihr:
Gott hat Dich geheilt, oder
Ich habe Dich geheilt.
Jesus sagt: Dein! Glaube hat dich geheilt.

Was für ein starker Glaube, um den wir sie alle beneiden!

Die „Vorraussetzungen ihres Glaubens“

Doch wir brauchen sie nicht zu beneiden, denn sie hatte die denkbar schlechtesten Vorraussetzungen:
– Sie war 12 Jahre lang krank und war gewohnt an ihre Krankheit . Mk.5:25

Nach solch einer langen Zeit wie 12 Jahre, lernst Du mit Deiner Krankheit mit Deinem Problem Frieden zu schließen und lernst damit zu leben!

– Sie war enttäuscht von vielen Ärzten, die zwar ihr ganzes Geld genommen hatten, aber ihr keinerlei Besserung verschafft hatten.

Sie war enttäuscht und hoffnungslos, weil sie Ärzten vertraut hatte und ihr gesamtes Geld investiert hatte.

Nicht nur, dass die Ärzte ihr nicht helfen konnte, es wurde sogar schlimmer mit ihr. Was für eine Enttäuschung und Verbitterung muss sie gequält haben.

– Sie war verbittert, weil sie durch ihre Krankheit von der Gesellschaft ausgeschlossen war.   Mk.5:25,26

– Sie hatte eine Krankheit, die sie nach jüdischen Regeln von der Gesellschaft ausschloss.
– Sie fühlte sich abgelehnt und war ein Mensch voller Härte und Verbitterung.
– Sie hatte also keine besonders gute Vorraussetzung diese Art Glauben zu haben, im Gegensatz zu Dir.

2. Was war Ihr Geheimnis, woher stammt ihr Glaube? 

– Sie hörte von Jesus! Mk.5:27
Starker biblischer Glaube kommt durch das <regelmässig> gehörte Wort Christi.
Röm.10:17   „Also ist der Glaube aus der ‚Verkündigung’, die ‚Verkündigung’ aber durch das Wort Christi.“
Das Wort ‚Verkündigung’ wird hier ausgedrückt durch ein Partizip: „Das Hören, das Gehör, das Gehörte.“
Was hörst Du tagtäglich?
Welchen Menschen schenkst Du Dein dauerndes Gehör?
Menschen, die es gut mit Dir meinen oder die ein Werkzeug des Feindes und der Lügen sind?

– Du bist schlecht
– Du bist hässlich
– Du bist dumm

Menschen, die Dich missbraucht haben, verletzt haben.

Willst Du ihnen durch Bitterkeit und Unvergebenheit Raum geben und Macht geben, Dein Leben zu zerstören?

Ich habe mich entschieden, keinem Menschen auf dieser Welt Macht oder Erlaubnis zu geben, mein Leben zu zerstören.

– Androhung von Gewalt
– Enttäuschung in der Gemeinde durch Christen oder Leiter
– Ich habe mich entschieden, dass Jesus und sein wahres Wort, die einzige Macht in meinem Leben bekommt.

Sein Wort sagt über mich:

– Dass ich geheilt bin.   1.Pet.2:24
– Dass ich der Allerbeste und heilig bin.   1.Kor.6:11
– Dass ich schön bin.   Ps.139:14
– Dass die Weisheit und Erkenntnis Jesu in mir wohnt.   Kol.2:2,3

2. Sie sprach zu sich selbst!  Mk.5:28

Das Bekenntnis unseres Mundes hat Kraft und Gewalt zu Tod und leben. Spr.18:21 Wer die Zunge liebt, wird ihre Frucht essen.
Es ist wichtig, was Du über Dich selbst sagst.

Unsere Bekenntnisse sind wichtig!

Was sagst Du von Dir selbst?

Johannes der Täufer hatte ein klares Bekenntnis  über sich selbst, als er gefragt wurde:

Joh.1:20-23

Bist Du der Christus? Bist Du der Elia?
Seine klare Antwort: Ich bin´s nicht.
Als Frau und Mann Gottes muß man sich auch klar abgrenzen gegenüber Lügen und ungesunden Identitäten.
Wir sind nicht mehr Opfer, wir sind nicht ausgeliefert, wir sind keine Verlierer.
Aber wir maßen uns auch nichts an, was uns nicht gebührt.

 Was sagst Du von dir selbst?

Ich bin  die Stimme eines Rufenden in der Wüste. Macht gerade den Weg des Herrn in der Wüste!
Und jetzt kommt es:
„Wie Jesaja der Prophet gesagt hat.“
Johannes der Täufer definierte sein Leben allein durch die Wahrheit des Wortes Gottes.

3. Sie tat etwas, was Ihr unmöglich erschien, sie kam in der Menge zu Jesus, um ihn zu berühren, obwohl sie noch eine Unreine war und niemanden berühren durfte.

Wenn wir im Glauben beten, dann glauben wir schon, dass wir es empfangen haben und dann wird es uns werden! Mk.11:24

Ich nenne dies das Parodoxon des Glaubens.

So wie in Lk.17:14

Die Heilung der zehn Aussätzigen. Sie wurden geheilt, während! Sie zum Priester gingen. Sie glaubten dem Wort Jesu mehr als ihren eigenen Symptomen und taten das Unmögliche.

Mario Wahnschaffe, Bonn im April 2014