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8. War Jesus nicht nur ein Mensch?

Manuskript zur Predigt

Aus der Serie “Acht schwierige Fragen an die Kirche”

Predigt von Mario Wahnschaffe am 09.12.2012

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War Jesus nicht nur ein Mensch?“

Manuskript zur Predigt
War Jesus nur ein Mensch?

Zu Weihnachten feiern die Christen auf aller Welt, dass Gott als schwaches Kind zu uns auf die Welt gekommen ist.
Die Kirche lehrt, dass Jesus ganzer Mensch und ganzer Gott sei.
Unser Verstand lehnt das als Unmöglichkeit ab.
Zeugen Jehovahs und Muslime fragen zurecht:
Warum hatte Jesus dann Hunger und Durst?
Warum musste Jesus dann beten?
Warum wusste Jesus nicht, wann das Ende der Welt ist?

1. Ist Weihnachten ein großer Irrtum der Kirche…?

Da Vinci Code: Jesus ist nur ein Mensch!

Ein sehr bekannter Film mit Tom Hanks, basierend auf dem Roman „Das Sakrileg“ von Dan Brown, behauptet:

  • Die ersten Christen hätten nicht geglaubt, dass Jesus Gott sei, sondern nur ein normaler Mensch
  • Jesus war mit Maria Magdalena verheiratet
  • Konstantin der Große und die katholische Kirche hätten die Bibel im Nachhinein gefälscht.

Die Zeugen Jehovahs: Jesus war nur ein Engel!

Die Zeugen Jehovahs lehnen die Dreieinheit Gottes als Irrlehre ab und lehren, dass Jesus nur ein Geschöpf Jehovahs sei und lehnen die Anbetung Jesu ab, da er nicht Gott sei.

  • Entscheidende Bibelstellen, im Neuen Testament, die Jesus als Gott proklamieren lesen sich in der „Neuen Welt Übersetzung“ anders als in unseren Übersetzungen.

Muslime: Jesus war ein großer Prophet, aber nur ein Mensch!

Muslime lehnen als Irrlehre ab, Jesus sei Gott oder der Sohn Gottes.

Sura Al-Ma’ida 5:16 „Wahrlich, ungläubig sind diejenigen, die sagen: ‚Allah ist der Messias, der Sohn der Maria.’“

Sura An-Nisa 4,170 „Es liegt seiner Herrlichkeit fern, ihm ein Kind zuzuschreiben.“

Aufgeklärte Menschen:

Dass Jesus Gott und Mensch zur gleichen Zeit sei ist eine Märchengeschichte und absolut unlogisch!

  1. Was sagt die Bibel?

An vielen Stellen bezeugt die Bibel beides:

Jesus ist ganzer Mensch, der Menschensohn.

War Jesus nur ein Mensch?
War Jesus nur ein Mensch?

Und gleichzeitig bezeugt sie, dass er Gott ist.

1.Joh.5:20   „…wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“

Joh.1:1,14   „…und das Wort war Gott. Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut,…“

Röm.9:5   „…aus den Vätern ist dem Fleisch nach der Christus, der über allem ist, Gott, gepriesen in Ewigkeit. Amen.“

Neue Welt Übersetzung:

…denen die Vorväter angehören und von denen Christus dem Fleische nach abstammt: Gott, der über allen ist, sei gesegnet immerdar. Amen.“

Muslime argumentieren gern: „Jesus hat nirgendwo gesagt: ‘Ich bin Gott!’ oder ‘Betet mich an!’“

Tatsächlich gibt es keine Stelle, wo Jesus hinausposaunt: Ich bin Gott oder betet mich an!

Im Gegenteil, wenn Menschen eine Offenbarung bekamen von der wirklichen Natur Jesu, schärfte er ihnen ein, es niemanden zu sagen. Mat.16:20; Mat.17:9

Aber durch die großen Wunder und Heilungen, die er tat, beteten die Leute ihn an:

An neun Stellen des neuen Testamentes:

Mat.2:2   „Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.“  

Mat.14:33   „Die aber im Boot waren, fielen vor ihm (beteten ihn fußfällig an)  nieder und sprachen: Du bist wahrhaftig Gottes Sohn!“

Joh.20:28   „Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!“’

Einwände von Muslimen und Erklärungen.

Und obwohl der Qur’an die Lehre einerseits ablehnt, dass Jesus Gott ist,

gibt es dennoch kleine Überbleibsel der biblischen Lehre im Qur’an:

Jesus tut Wunder und Zeichen und Heilungen. Sura Al-Imran 3:48

Sura An-Nisa 4:170   Wahrlich, der Messias, Jesus, Sohn der Maria, ist sein Wort, das er Maria entboten hat, und von seinem Geist.

Und Sura As-Saffat 37:106 spricht von Erlösung: Wir lösten ihn durch ein großes Opfertier aus.

  1. Die Glaubwürdigkeit der Bibel

Islamische Gelehrte und generell Bibelkritiker sagen: Den Aussagen der Bibel können wir nicht glauben:

  • Bibelabschreiber haben sich immer wieder verschrieben
  • Und Konstantin hätte die Bibel umgeschrieben 325 n.Chr.

          Wir haben im 1. Jahrtausend nach den Orginalen de NT-Schriften 5000 Abschriften, manche davon ca. 30 Jahre nach dem Original im 2.Jh.

Vergleich: Julius Caesar, Bellum Gallicum, 7 älteste Abschriften aus dem Zeitraum 1000 n.Chr.!

Das NT und seit Qumran auch das AT gelten als die am sichersten und besten überlieferten Bücher der Antike!

Das bedeutet, wir haben heute weit ältere Schriften des NT und der Kirchenväter als 325 n.Chr., die alle bezeugen, daß Jesus der Sohn Gottes ist.

Hätte Konstantin die Bibel 325 n.Chr. fälschen können und hineinschreiben können: Jesus sei Gott?

I. Die weltweit verbreiteten Kopien der Bibel

  1. Die Funde von Papyrus Bodmer II (ca.200 n.Chr.) und Papyrus Bodmer XV (175-225 n.Chr.)

Joh.1:1   „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“

Joh.1:14   „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voll Gnade und Weisheit.“

  1. Konstantin hätte auch sämtliche Bibelzitate in den Schriften der Kirchenväter umschreiben müssen.

Ignatius von Antiochien (50-117 n.Chr.) 240 Jahre vor Nicaea

Deshalb wollen wir alles tun, als ob Christus in uns wohnte, damit wir seine Tempel seien und er , unser Gott , in uns wohnte…“   (Apostolische Väter, Brief an die Epheser Kap.15:3)

IV.) Nichtchristliche Historiker bezeugen Jesus Christus

Ca.86 n.Chr schreibt Caius Plinius Secundus: Die Christen verehren Jesus als Gott. In „Briefe 10,97 Abs.7)

  1. Warum wurde Gott Mensch?

Die Gerechtigkeit Gottes in der Bibel:

•         Röm.6:23   „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus.“

•         2.Mos.21:23,24   „Du sollst geben Leben um Leben, Auge um Auge, Zahn um Zahn…“

Wenn wir diese Stellen anschauen, dann hat Gott einen festen Preis, eine unumstößliche Konsequenz für Schuld und Sünde eingesetzt,

und das ist der Tod. Die Schrift spricht hier nicht einfach nur von leiblichen Tod, sondern umfassend von ewigen Tod des ganzen Seins des Menschens.  Der Preis für Sünde ist also ewiger Tod des menschlichen Seins.

Das ist die „Währung“ und der Mensch kann nichts anderes einsetzen für seine Schuld, auch nicht die noch so edelsten religiösen Werke oder Opfer.

Nur der Ersatz, das heißt der Einsatz eines perfekten Opfers bringt hier die vollkommene Erlösung.

Dieses perfekte Opfer ist Jesus Christus, unser perfektes Passah und Opferlamm,
1.Kor.5:7   „Denn auch unser Passahlamm, Christus ist geschlachtet.“

Christus und sein Opfer ist der „perfekte Preis“ und Erlösung für all unsere Sünde und Schuld.

Röm.3:23-25   „denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist.

Ihn hat Gott hingestellt als einen Sühneort (wörtl.: Sühnedeckel) durch den Glauben an sein Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit wegen des Hingehenlassens der vorher geschehenen Sünden.“

Gott wird Mensch 

Gott tut das Unmögliche, was kein Muslim sich vorstellen kann, da Gott sich nicht mit Materie assoziieren kann.

Gott wird Mensch um das perfekte Passahlamm, das Opfer für unsere Sünde zu werden.

 Phil.2:5-8   „Christus Jesus, der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein. Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod am Kreuz.“

Jesus legte seine göttlichen Fähigkeiten ab:

Seine Allmacht: Er war ein Mensch, der Gott brauchte und zu ihm betete

Seine Allwissenheit: Er wusste auch nicht, wann das Ende der Welt ist. Mat.24:36

Alles zog er aus, er erniedrigte sich, um uns von Sünde und Fluch und Hölle auszulösen als ein perfektes Opfer!

Was für eine Liebe! Was für eine Wertschätzung unserer Person!

Mario Wahnschaffe

Geschrieben am

7. Warum ist Gott so ungerecht?

Aus der Serie “Acht schwierige Fragen an die Kirche”

Predigt von Mario Wahnschaffe am 02.12.2012

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  1. Wütend auf Gott?

    Warum ist Gott so ungerecht? Foto: Matteo Canessa
    Warum ist Gott so ungerecht? Foto: Matteo Canessa

Es ist heute der erste Advent.

Viele Menschen haben vergessen, was die Adventszeit oder auch Weihnachtszeit im Ursprung bedeutet.

 Jer.23:5 Siehe Tage kommen, da werde ich dem David einen gerechten Nachkommen erwecken. Der wird als König regieren und verständig handeln und Recht und Gerechtigkeit im Land üben.

Adventszeit ist eine Zeit, wo wir das Herannahen des gerechten Königs erwarten in einer Zeit der Finsternis.

Viele Menschen heute können die Gerechtigkeit Gottes nicht erkennen.

Da ist soviel Ungerechtigkeit in der Welt!

Im Gegenteil viele Menschen machen Gott verantwortlich für die Ungerechtigkeit auf Erden und sind wütend auf Gott:

Am 02.01.2011 berichtet Focus online von einem 12jährigen Mädchen in Perreux, Frankreich, die aus Wut auf Gott in einer Kirche mehrmals gezündelt hatte.

Ihre kleine Schwester war 2009 in einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.

Am 03.10.2006 berichtet der Spiegel von einem furchtbaren Massaker in Pennsylvania der Mann hatte 5 kleine Schülerinnen in einer Amish Schule erschossen. Er sei wütend auf sein Leben und wütend auf Gott gewesen schrieb er in einer Notiz, der sich in der Vergangenheit sexuell an minderjährigen Mädchen vergangen hatte.

Richard Dawkins schreibt in seinem Buch der „Gotteswahn“, Gott sei ein Monster im Alten Testament.

Dawkins träumt von einer Welt ohne Religion, ohne Selbstmordanschläge, ohne 11.Sept., ohne Religionskriege.

Marcion, 100n.Chr. Geboren, Ketzer und Irrlehrer der ersten Christenzeit, lehrte, dass der Gott des AT ein Demiurg, ein brutaler menschenhassender Gott sei und der Christus des NT, ein ihm entgegengesetzter Lichtgott sei, der gekommen sei, um uns von dessen Herrschaft zu befreien.

Und tatsächlich gibt es im AT sehr schwer zu erklärende Bibelverse, die uns am Charakter Gottes zweifeln, wenn nicht verzweifeln lassen:

Jes.63:6 „Und ich trat die Völker nieder in meinem Zorn.“

Befehl Gottes an Saul:

1.Sam.15:3 „Nun zieh hin und schlage Amalek! Und vollstreckt den Bann an ihnen, an allem, was es hat, und verschone ihn nicht, sondern töte Mann und Frau, Kind und Säugling, Rind und Schaf, Kamel und Esel!“

  1. Erklärungsversuche der Religion
  • Gott hat nicht nur das Gute geschaffen, er hat auch das Böse geschaffen, denn er ist allmächtig.

Alles in unserem Leben ist vorherbestimmt, auch das Böse.

Das Böse und Ungerechte, das Gott uns sendet ist uns zur Prüfung gesendet.

Surah Al-Baqarah 2:154,155 „Wir werden euch prüfen durch etwas Angst, Hunger und Minderung von Vermögen, Menschenleben und Früchten. Doch verkünde den Geduldigen eine frohe Botschaft, die, wenn sie ein Unglück trifft sagen: wir gehören Allah und zu ihm kehren wir zurück.“

  • Ähnliches lehrt eine gewisse christliche Richtung, die versucht zu erklären, dass ob die Menschen Gutes oder Schlechtes tun, alles von Gott vorherbestimmt ist, denn Gott hat von Anfang an vorherbestimmt, wer in den Himmel und wer in die Hölle kommt.

So auch der Qur’an in Surah Al-Araf 7:178 „Und wir haben wahrlich viele Ginn und Menschen erschaffen, deren Ende die Hölle sein wird.“

  1. Gottes Gerechtigkeit

Gott erschafft den Menschen nach seinem Ebenbild und er gibt ihm Macht über die Erde und kostbare Wahl der freien Entscheidung aber auch Verantwortung für seine Taten.

Was bedeutet das in unserem Alltag und Leben?

29.10.2012 Hurricane Sandy, der nie dagewesene Monstersturm, der die New Yorker Börse lahmlegte, lässt nun auch Amerikaner, die sich bisher so konsequent geweigert haben etwas gegen den Klimawandel zu tun, fragen zum ersten Mal nicht mehr:

Warum hat Gott das zugelassen?“,

sondern sehen sich mit einem System konfrontiert, dass sie bisher ignoriert haben:

Ursache und Wirkung

Aktion und Reaktion so nennt es Matrix

oder die Bibel nennt es „Sünde und Gericht“

Gott stellt den Menschen in ein System, in dem er frei wählen kann.

Diese Freiheit hat aber auch eine Konsequenz: Sünde ist brutal in ihrer Konsequenz und fordert den vollen Preis von uns.

Zeugnis: Gotha, Junger Mann, der an Gott verzweifelte, weil sein Freund sich volltrunken in den Tod gefahren hatte.

Schuld, die unser eigenes Leben zerstört, können wir noch verstehen, aber Schuld, die das Leben anderer zerstört ist schwer zu verstehen.

Denken, wir an das 12jährige Mädchen in Frankreich, die ihre Schwester verloren hat, durch einen Autounfall. Warum hatte Gott, der doch allmächtig ist, das nicht verhindern können?

Warum hat Gott Adolf Hitler nicht umstimmen können?

Warum hat Gott die Kreuzzüge erlaubt, in dem tausende von Menschen grausam gestorben sind?

Warum hat Gott erlaubt, dass der scheinbare „normale“ Familienvater den kleinen Mirco sexuell missbraucht und getötet hat?

Gott hat uns in eine Welt gesetzt, in der der Mensch herrscht, selbstverantwortlich Entscheidungen trifft und andere darunter leiden müssen.

Gott respektiert die Entscheidungen der Menschen und sogar die bösen.

  1. Gottes Gerechtigkeit

Nun wir irren, wenn wir denken, dass Gott sich teilnahmslos irgendwo im Universum zurückgezogen hätte und uns einfach dem bösen Treiben der Menschen und bösen Herrscher überlassen hätte.

Wir irren, wenn wir denken, dass Gott das Böse geschaffen hat und den Menschen zum Bösen vorherbestimmt hat oder ihm das Böse schickt.

Jak,1:13 „Niemand sage, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott versucht. Denn Gott kann nicht versucht werden vom Bösen, er selbst aber versucht niemanden.“

Aber Gott ist erzürnt über die Gottlosigkeit und Gewalttat der Menschen. Sein Zorn glüht über alle, die das Böse tun.

Auch dieser Zorn hat etwas mit Liebe zu tun. Wer einmal die Eifersucht eines leidenschaftlich Liebenden erlebt hat, kann das nachvollziehen.

Gott straft das Böse.

Und er muss strafen.

Denn die Allmacht Gottes der Bibel unterscheidet sich, von der Allmacht Allahs im Qur’an.

Allah kann bestrafen und verzeihen wem er will.

Gott so nicht. Er kann sein Wort nicht brechen und er kann seine eigene Gerechtigkeit nicht brechen. Er muss bestrafen, wenn der Mensch sündigt.

Sein Herz ist mit den Missbrauchten, mit den Verlassenen und Verfolgten.

Mat.5:4 „Glückselig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.“

Jes.61:1 „Er hat mich gesandt, den Elenden frohe Botschaft zu bringen, zu verbinden die gebrochenen Herzens sind, Freilassung auszurufen den Gefangenen und Öffnung des Kerkers den Gebundenen.“

Und nun kommt Gottes unendliche Liebe zu den Sündern und Ungerechten.

Hier ist die Rede von dem Retter.

Gott sucht jemanden, der sich zwischen seine flammende Gerechtigkeit und Zorn und zwischen den Sünder stellt. Hes.22:30,31

Und da er niemanden fand, wird er selbst zu diesem Retter.

Er der allmächtige und unbegrenzte wird zu einem schwachen Menschen, voller Reinheit und er läßt sich zerbrechen um unserer Schuld.

Das NT ist nicht völlig anders als das AT. Marcion irrte: An einem Punkt ist es blutig und brutal: Am Kreuz wo Jesu unsere Ungerechtigkeit trug, zu unserer Vergebung.

Er ist unsere Gerechtigkeit! 1.Kor.1:30

Und durch diesen Tausch wurden wir die Gerechtigkeit Gottes, wenn wir es im Glauben nehmen. 2.Kor.5:21

Das ist schwer für die allermeisten von uns.

Viele von uns sind innerlich gebrochen.

Niemand kann es sehen, aber Christus sieht die Gebrochenheit jedes Menschen.

Manche sind gebrochen, weil ihnen Ungerechtigkeit widerfahren ist.

Manche sind gebrochen, weil sie selbst andere Menschen zerstört haben durch Schuld.

Oft sind wir beides: Doppelt gebrochen!

Beispiel: Josef. Schuld und Verletzung prägte die Beziehung zu seinen Brüdern.

Doch durch Gottes Liebe und Heilung konnte er sagen, nach all der Schuld und all dem Leid:

Ihr hattet Böses gegen mich beabsichtigt; Gott aber hatte beabsichtigt, es zum Guten zu wenden. „ 1.Mos.50:20

Gott sucht gebrochene Menschen, um sie zu heilen, aber auch, um seine Gerechtigkeit in eine ungerechte Welt zu bringen.

Jes.32:1-4

Du sollst sein:

  • Ein Bergungsort vor dem Wind
  • Ein Schutz vor dem Wolkenbruch
  • Wasserbäche in dürrer Gegend
  • Ein gewaltiger Fels im lechzenden Land.

Mario Wahnschaffe